UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 37 → Review-Überblick → Do It Yourself-Review-Überblick → A GIFT CALLED ANGER – Â»The Rise, The Wounds, The Fear«-Review last update: 16.10.2021, 22:12:52  

last Index next

A GIFT CALLED ANGER

The Rise, The Wounds, The Fear

(5-Song-CD-R: Preis unbekannt)

Der Titel dieser Scheibe suggeriert natĂŒrlich sofort Assoziationen zu MACHINE HEAD, die einst â€șThe Blood, The Sweat, The Tearsâ€č zum besten gaben, und ein gewisser Einfluß dieser Herrschaften aus Oakland ist bei dem aus Dortmund stammenden Quintett A GIFT CALLED ANGER auch fraglos festzustellen, doch in Summe lĂ€ĂŸt sich das Werk der Herrschaften aus dem Ruhrpott keineswegs bloß auf diese Truppe als einzige Inspirationsquelle reduzieren. Begonnen hat die Geschichte der bislang noch nicht wirklich bekannten Formation A GIFT CALLED ANGER im Jahr 2000, als sich Musiker der Bands FROZEN ILLUSION und INHUMAN CONDITIONS zusammentaten, um fortan unter jenem Banner ihr Unwesen zu treiben. Nach gut fĂŒnf Jahren des intensiven Probens und nach der Hinzunahme von SĂ€nger Andy war die Band bereit, erstmals auch in ein Studio zu gehen, um ihre Kompositionen fĂŒr die Nachwelt festzuhalten. Ein 3-Track-Promodemo war das Ergebnis davon, und dieses brachte nicht nur erste Erfolge auf den BĂŒhnen in ihrer Umgebung, sondern eine wahrlich imposante Resonanz seitens der Fans auf der MySpace-Seite der Band. Dadurch mĂ€chtig motiviert, starteten die Burschen recht flink mit den Aufnahmen zum vorliegenden Debutalbum.

Mit dem Satz "We do not care if you call us Hardcore or Metal or whatever" im Infozetterl machen es die Jungs dem Rezensenten eigentlich sehr einfach, denn A GIFT CALLED ANGER lassen sich perfekt zwischen diesen beiden Genres einordnen, wobei sich von Song zu Song die Hauptbestandteile und die Genrezuordnung Ă€ndern. Als gemeinsamer Nenner aller Tracks ist die immerzu vorhandene AggressivitĂ€t zu erkennen, die durch den druckvollen Sound dieser Scheiblette noch intensiviert werden konnte. Das Quintett lĂ€ĂŸt auf diesem Album neben den bereits erwĂ€hnten "Maschinenköpfen" in weiterer Folge auch noch Erinnerungen an THROWDOWN, HATEBREED, BIOHAZARD oder PANTERA aufkommen, wobei es den Burschen aber auch gelungen ist, nicht nur durch AggressivitĂ€t zu beeindrucken, sondern vor allem durch eingĂ€ngige, und trotz aller Heftigkeit, zugĂ€ngliche Nummern. Einzig die mitunter doch zu eintönig klingende Stimme von Andy, die zwar ebenso ein immenses AggressivitĂ€tspotential erkennen lĂ€ĂŸt, kann nicht ganz mithalten und hĂ€tte ein klein wenig mehr Abwechslung vertragen. Allerdings muß man dem guten Mann sehr wohl zugutehalten, auf etwaige AusflĂŒchte in melodische Regionen verzichtet zu haben, was sich hier als Bauchlandung entpuppt hĂ€tte, denn »The Rise, The Wounds, The Fear« bollert von Anfang bis zum bitteren Ende.

http://www.gift-called-anger.com/

Boller-Alarm!


Walter Scheurer

 
A GIFT CALLED ANGER im Überblick:
A GIFT CALLED ANGER – The Rise, The Wounds, The Fear (Do It Yourself)
A GIFT CALLED ANGER – News vom 29.09.2011
A GIFT CALLED ANGER – News vom 24.02.2012
A GIFT CALLED ANGER – News vom 13.10.2012
andere Projekte des beteiligten Musikers Dirk Eckhard:
FANGORN (D, Dortmund) – News vom 29.01.2015
LIFE ARTIST – A Diary Of Inner Visions (Rundling)
LIFE ARTIST – A Diary Of Inner Visions (Rundling)
LIFE ARTIST – UNDERGROUND EMPIRE 6-Interview
LIFE ARTIST – UNDERGROUND EMPIRE 7-Special
LIFE ARTIST – News vom 19.03.1992
LIFE ARTIST – News vom 24.01.2015
RHÛN (D) – Behind Faces (Demo)
RHÛN (D) – UNDERGROUND EMPIRE 7-"German Metal"-Artikel
RHÛN (D) – News vom 29.01.2015
© 1989-2021 Underground Empire



last Index next

UNDERGROUND EMPIRE vor zwanzig Jahren!
Button: hier