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Jim Matheos – Away With Words

METAL BLADE RECORDS/SPV

Das erste Soloalbum von Jim Matheos, »First Impressions«, war grandios, eine der großartigtsen Instrumentalplatten aller Zeiten. Eine Platte zu dahinschmelzen, von epischer Schönheit. Kurz: unmöglich für den FATES WARNING-Maestro, dieses Werk zu toppen. Dennoch hat Jim nun ein neues Scheibchen mit dem Titel »Away With Words« in die Veröffentlichungsliste gehieft. Und wie der Titel verdeutlicht: Sänger mögen bitte draußen bleiben! Dafür hat Jim seinen FW-Trommelkollegen Mark Zonder ins Boot geholt, doch dieser hat wohl noch auf keiner anderen Platte, an der er zuvor beteiligt war, eine derartig geringe Rolle gespielt. Denn: Wie schon bei »First Impressions« wird auch auf »Away With Words« die Musik einzig durch Jims Akustikgitarre und die Streichinstrumente geprägt. Doch diese fast schon unheimliche Fallenlassen-und-Wohlfühlen-Atmosphäre wie bei dem Erstling will einfach nicht aufkommen; vielleicht auch weil die geradezu widerlich fröhlichen ›Astronomica‹ und ›Tongue Tied‹ das Gesamtbild stören; und vielleicht weil auf »First Impressions« das Gegenlager zu Jims Saiten ein Cello war, während auf »Away With Words« eine Geige zum Zug kommt, die einfach keine solch' harmonische Klangfarbe besitzt. Daher: »Away With Words« ist erstklassig, aber eben kein Geniestreich wie »First Impressions«.

beeindruckend 13


Stefan Glas

 
Jim Matheos im Überblick:
Jim Matheos – Away With Words (Rundling-Review von 2000)
Jim Matheos – First Impressions (Rundling-Review von 1994)
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