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NNOS

Carbon Copy

(8-Song-CD: Preis unbekannt)

Oh weia, da hat mir Boss Stefan mal wieder eine harte Nuß in den Nikolausstiefel gelegt. Ich sollte nicht allzuoft meine Vorlieben für abgefahrenen Stoff herumposaunen... Dieses deutsche Quartett haben definitiv einen an der Waffel, denn anders ist eine Umsetzung solcher abstrakter Töne kaum möglich. Wie soll ich denn das bitte beschreiben? Space-Death Metal, oder was? Aufgrund der grunzigen Stimme könnte man die Todesblei-Schiene nennen, aber instrumental gesehen hat das ganze nichts damit zu tun. NNOS hauen dem Hörer allerlei schwirrende, spacige und abgefahren Synthiesounds mit Metalriffs gepaart um die Ohren, so daß der Verwirrung keinerlei Grenzen gesetzt werden. Die Songs sind zudem noch ziemlich komplex aufgebaut, was den Zugang zur Mucke nicht gerade erleichtert. Ein hartes Brot für Kritiker wie auch Fans. Trotzdem hat die Chose ihren Reiz und schon nach dem zweiten Male finde ich die Musik von NNOS faszinierend und originell. Wäre der Silberling noch etwas druckvoller produziert, so würde dieser Science Fiction-Metal sicherlich noch mehr zünden. So kann ich das 43minütige Album zwar empfehlen, aber mit einem großen "Vorsicht originell"-Aufkleber versehen. Wenn NNOS einen Plattendeal bekommen, heiße ich Karl-Anton! Ich würde es ihnen aber wünschen, den Mut zu solch' eigenwilliger Musik sollte belohnt werden!

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heute Ralf, morgen Karl-Anton..?


Ralf Henn

 
NNOS im Überblick:
NNOS – Carbon Copy (Do It Yourself-Review von 2000)
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