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ARACHNES – Primary Fear

SCARLET/POINT MUSIC

Das italienische Quartett rund um die Gebrüder Franco (g) und Enzo Caruso (v, k) zählt schon seit einigen Jahren zu den hoffnungsvollsten Bands in ihrem Heimatland. Warum es immer noch nicht mit einem höheren Bekanntheitsgrad geklappt hat, läßt sich aber erklären. Am ehesten liegt es daran, daß ARACHNES mit ihrem stark von der Klassik inspiriertem Bombast-Metal zur falschen Zeit beim falschen Label ihre Alben veröffentlichten. Vielleicht liegt es aber auch an der Tatsache, daß ARACHNES nicht wirklich oft auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zu finden sind. Natürlich müssen als Vergleich ihre Landsleute von RHAPSODY genannt werden, allerdings gehen ARACHNES um einiges "metallischer" zu Werke. Auf »Primary Fear«, ihrem mittlerweile sechsten Album, dominiert nach wie vor der Bombast. Die Instrumentalfraktion weiß zu überzeugen, und auch Enzos Stimme fällt im Vergleich nicht ab. Eventuell wird sich der eine oder andere Hörer an den "Höhenlagen" des Gesanges stoßen, im Endeffekt ist »Primary Fear« aber ein weiteres feines Werk aus dem Hause ARACHNES geworden. Ob es im Endeffekt zu Ruhm und Ehre reicht, darf auch diesmal bezweifelt werden, denn die Songs sind zwar gut, aber es fehlt ihnen noch das nötige Hitpotential.

http://www.arachnes.it/

ordentlich 9


Walter Scheurer

 
ARACHNES im Überblick:
ARACHNES – In Praise Of Science (Rundling-Review von 2006)
ARACHNES – Primary Fear (Rundling-Review von 2004)
ARACHNES – The Goddess Temple (Re-Release-Review von 2001)
andere Projekte des beteiligten Musikers Frank Caruso:
DARKLIGHT (I, Mailand) [II] – Light From The Dark (Rundling-Review von 2008)
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