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  UE-Home → History → Feedback 34 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → DAMAGE (GB) – »Forever«-Review last update: 09.12.2022, 21:16:33  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  DAMAGE (GB)-Rundling-Review: »Forever«

Date:  28.04.1997 (created), 30.06.2022 (revisited), 30.06.2022 (updated)

Origin:  FEEDBACK

Status:  published

Task:  from paper to screen

Comment:

Als ich einer Mitarbeit beim FEEDBACK zustimmte, war es mein erklärtes Ziel gewesen, nicht über Metalbands zu schreiben und teilte der Redaktion mit, daß ich keinerlei Berührungsängste mit einer Stilrichtung habe. Unterm Strich bekam ich aber doch schwerpunktmäßig metallische oder rockige Themen angeboten, was sicherlich auch daran lag, daß ich bei wahrem Klangschrott kein Blatt vor den Mund nahm, was bei den entsprechenden Labels sicherlich nicht gut ankam; stellvertretend möchte ich hier nur auf mein AQUA-Review verweisen. Allerdings möchte ich betonen, daß es mir auch bei diesen, für mein Portfolio stilistisch untypischen Bands wichtig war, die musikalische Qualität in den Vordergrund zu stellen, wie es auch bei den härteren Bands der Fall war; so sehe ich mein Blümchen-Review bis heute als fair und zutreffend an. Auf alle Fälle erhielt ich eben doch nur relativ wenige solcher Themen, so daß mit der Zeit auch mein Interesse an der Mitarbeit beim FEEDBACK nachließ.

Nichtsdestotrotz sollen diese komplett unrockigen Beiträge hier mit dem unten zu sehenden Button gekennzeichnet werden, so daß Ihr im Falle eines Falles schnell weiterspringen könnt.

 

Metal Line - Do Not Cross

 

Und im Falle DAMAGE kann man auch wirklich sagen, daß die britische Truppe kaum nennenswerte Relevanz erlangt hat, so daß heute sich wohl kaum noch jemand ihrer erinnert oder die einstigen Hits kennt.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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ANTI
METAL
WARNING
!
 

DAMAGE (GB) – Forever

BIG LIFE RECORDS/EDEL

Klarer Fall von Etikettenschwindel! Was anhand des Bandnamens auf eine METALLICA-Gedächtnisband hindeutet, ist in Wirklichkeit eine Boygroup mit souligem Touch. Doch was wollen die fünf Jungs mit ihrem handwarmen, zuckersüßen Gesäusel eigentlich zerstören? Die Herzen von pubertierenden Mädels vielleicht. Dies ist DAMAGE spielend gelungen, denn sie sind prompt mit ihren Singles ›Love II Love‹ und ›Forever‹ bis in die Gipfelregionen der Charts vorgestoßen.

Okay, man kann DAMAGE nicht absprechen, daß alle fünf exzellent singen können (und daß selbstredend jeder einzelne noch zu haben ist...) Man kann sich desweiteren gewiß darüber streiten, wie energiereich Musik gestaltet sein sollte. Man mag sogar ignorieren, daß DAMAGE nichts weiter als eine Retortenband sind, die der Abwechslung halber aus schwarzen Jungs konstruiert wurde. Aber spätestens bei der Coverversion von Eric Claptons ›Wonderful Tonite‹ scheitert die clevere Promokiste kläglich. Völlig außer Acht lassend, daß das Remake ohne die leidende Gitarre des Meisters niemals wirklich bestehen kann, interpretieren DAMAGE die Gänsehautnummer so seicht und harmlos, daß jeglicher Reiz unwiderruflich ausgelöscht wird. Gerade so, als hätte eine blasphemische Panscherhand einen edelen Wein mit Glykol versetzt.

Gesetzt der Fall, man steht auf liebliche, soulige Popmusik, so mögen DAMAGE durchaus ein überlegenswertes Konstrukt sein; meine Wenigkeit ist dafür wohl zu alt und vor allem zu wenig weiblich.


Stefan „No Damage“ Glas

 
DAMAGE (GB) im Überblick:
DAMAGE (GB) – Forever (Rundling-Review von 1997)
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