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MOJO ALICE – Liquid Sin

RFL RECORDS (Import)

Ursprünglich auf eigene Faust agierend, und in dieser Form 2019 mit »Liquid Sin« zum ersten Mal am Start, haben sich die geschäftlichen Belange für MOJO ALICE zuletzt geändert. So hat mit RFL RECORDS vor kurzer Zeit ein international agierendes Label aus den Staaten das Quartett unter seine Fittiche genommen, um sich fortan um deren Belange zu kümmern.

Zunächst einmal kredenzt man jedoch das Debut der aus Neuseeland stammenden Band in neuer Auflage. Eine gute Idee, zumal es jetzt wesentlich einfacher ist, den hemdsärmeligen Classic Rock des Vierers kennenzulernen. Der sollte all jenen Zeitgenossen gut reinlaufen, die für Blues-infiltrierte, von satten Riffs dominierte Rock-Tracks etwas übrighaben. Vorausgesetzt jedoch, man kann sich auch mit der rauchig-feurigen Darbietung von Frontlady Jem Tupe anfreuden. Die bevorzugterweise barfuß auftretende Dame verfügt nicht nur über ein an Janis Joplin erinnerndes Timbre, sie scheint zudem bei jeder einzelnen Silbe ihre Texte förmlich ihr Seelenleben offenzulegen.

Die mehr als nur hingebungsvolle Darbeitung der Sängerin ist es schlußendlich auch, die MOJO ALICE aus dem Gros an Classic Rock-Bands herausragen läßt und »Liquid Sin« zu einem empfehlenswerten Album macht. Sollte man gehört haben!

https://www.mojoaliceband.com/


Walter Scheurer

 
MOJO ALICE im Überblick:
MOJO ALICE – Liquid Sin (Rundling-Review von 2022)
© 1989-2022 Underground Empire


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