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DREAM CHILD (US) – Until Death Do We Meet Again

FRONTIERS RECORDS/SOULFOOD

Der Terminus "Supergroup" mag inflationĂ€r verwendet werden, jene Formation, die sich unter dem Namen DREAM CHILD zusammengefunden hat, wird diesem Begriff aber vollauf gerecht. Generell handelt es sich um eine neue, von FRONTIERS RECORDS-Boss Serafino Perugino und Craig Goldy initiierte Arbeitsgemeinsaft, deren Bandnamen auf den einst fĂŒr Craig von Ronnie James Dio verwendenden Spitznamen zurĂŒckgeht, als »Dream Evil« eingetĂŒtet wurde.

Die beiden Initiatoren rekrutierten in weiterer Folge die Szene-Granden Rudy Sarzo, Wayne Findlay und Simon Wright und holten zudem den argentinischen SÀnger Diego Valdez mit ins Boot, um mit dem gemeinsam aufgenommenen Erstlingswerk mit dem bedeutungsschwangeren Titel »Until Death Do We Meet Again« dem langjÀhrigen Mentor und Förderer von Craig Goldy entsprechend zu huldigen.

Das gelingt tatsĂ€chlich, denn allein der latent heftige Groove des Albums kommt einer Hommage an das Lebenswerk des kleinen Mannes mit der großen Stimme gleich, und daß der an sich bei HELKER bislang eher unbemerkt gebliebene Diego der wahrscheinlich einzige SĂ€nger dieses Planeten neben Nils Patrik Johansson ist, dessen Timbre jenem der Gesangsikone tatsĂ€chlich nahekommt, fĂŒgt sich perfekt ins Gesamtbild ein.

Die Songs an sich zeichnen sich vor allem dadurch aus, daß im Prinzip die gesamte Bandbreite des Schaffens von Ronnie James Dio berĂŒcksichtigt wurde. So wissen DREAM CHILD sowohl, seine Soloalben (â€șUnder The Wireâ€č, â€șGame Of Shadowsâ€č) nachzuempfinden, haben aber, wie unter anderem in (â€șLight Of The Darkâ€č zu hören und â€șWashed Upon The Shoreâ€č zu verspĂŒren ist, auch die Schwere von BLACK SABBATH und HEAVEN & HELL anzubieten. Selbstredend kommen aber auch RAINBOW und sogar DEEP PURPLE zu Ehren, allen voran in â€șIn A World So Coldâ€č, in dem das Zusammenspiel von Wayne an den Tasten und Craig an der Sechssaitigen gar an das kongeniale Duo Blackmore/Lord denken lĂ€ĂŸt.

Zugegeben, Innovationen braucht man bei dieser Truppe erst gar keine erwarten. Darum dĂŒrfen sich gerne auch weiterhin andere Band kĂŒmmern, diese Herren haben das nicht nötig! Sie haben stattdessen ein Album vorgelegt, mit dem sie sich in die Herzen aller DIO-Fans dieser Welt spielen werden! Und obendrein eins, auf das selbst Ronnie stolz wĂ€re!

http://www.facebook.com/dreamchildrock/

super 14


Walter Scheurer

 
DREAM CHILD (US) im Überblick:
DREAM CHILD (US) – Until Death Do We Meet Again (Rundling)
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