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THE OSSUARY – Post Mortem Blues

SUPREME CHAOS RECORDS/CARGO

Sagt jemandem der Name NATRON etwas? Das auf derbe Death-Sounds spezialisierte italienische Abrißkommando ist zwar immer noch aktiv und hat zuletzt 2012 mit »Grindermeister« auf sich aufmerksam machen können (das Artwork vermochte, den Titel wahrlich perfekt umzusetzen!), scheint den Musikern aber bei weitem nicht mehr ausgereicht zu haben. Deshalb hat ein Teil der Besetzung knapp zwei Jahre spĂ€ter damit begonnen, auch mal andere Sounds auszuprobieren. Scheinbar gelĂŒstete es den drei Burschen danach, die gemeinsame Vorliebe fĂŒr klassische Heavy Rock-Sounds auszuleben, und so holte man sich den bei den Power/Proggies TWILIGHT GATE aktiven SĂ€nger Stefano Fiore mit ins Boot, um THE OSSUARY aus der Taufe zu heben.

Die langjĂ€hrige Erfahrung der Musiker merkt man dem nun vorliegenden Erstlingsalbum ebenso an wie die gemeinsamen "musikalischen Nenner", die fĂŒr den neuen Sound verantwortlich waren. Auf »Post Mortem Blues« lassen sich zwar mehrere tragende Klang-SĂ€ulen vernehmen, die jedoch besitzen ein gemeinsames Fundament. Selbiges ist der klassische Heavy Rock in vertrauter Manier, der mitunter verdammt schwer und bisweilen auch zĂ€hflĂŒssig aus den Boxen geballert kommt. BLACK SABBATH (der Titelsong könnte in der Tat auch aus dem frĂŒhen Schaffen von Iommi und Co. stammen), SAINT VITUS (bei â€șBlack Curseâ€č scheint Dave Chandler gedanklich und inspirativ anwesend gewesen zu sein) und PENTAGRAM (die als Referenz auch durch den dezenten Hauch Wahnsinn, den Stefanos Stimme verbreitet, zutreffend erscheinen) sind zwar auch bei diesen Italienern auf Anhieb als Ahnen zu erkennen, dennoch ist die Musik von THE OSSUARY keineswegs als puristischer Doom zu betrachten. Mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit schĂŒttelt nĂ€mlich Gitarrist Domenico Mele immer wieder Riffs und Melodien aus dem Ärmel, die gut und gerne auch von frĂŒhen Vertretern der NWoBHM stammen könnten. â€șBlood On The Hillâ€č etwa hat was von frĂŒhen WYTCHFYNDE, wĂ€hrend â€șThe Crowning Stoneâ€č nicht zuletzt durch die fein integrierten, gefĂŒhlvollen Passagen eine Ă€hnliche AtmosphĂ€re entstehen lĂ€ĂŸt wie diverse frĂŒhe ANGEL WITCH-Kompositionen.

Ein fĂŒr eine relativ große Zielgruppe interessantes Album also, auch wenn auf »Post Mortem Blues« diesem an sich so gut wie gar nicht gefrönt wird.

http://www.facebook.com/theossuary/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
THE OSSUARY im Überblick:
THE OSSUARY – Post Mortem Blues (Rundling)
THE OSSUARY – News vom 26.02.2015
andere Projekte des beteiligten Musikers Dario "Captain" De Falco:
NATRON – News vom 24.05.2013
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NATRON – News vom 02.04.2007
NATRON – News vom 02.04.2007
NATRON – News vom 05.03.2008
NATRON – News vom 24.05.2013
NATRON – News vom 24.05.2013
NATRON – News vom 04.06.2015
NATRON – News vom 04.06.2015
andere Projekte des beteiligten Musikers Domenico Mele:
NATRON – News vom 02.04.2007
NATRON – News vom 02.04.2007
NATRON – News vom 05.03.2008
NATRON – News vom 24.05.2013
NATRON – News vom 24.05.2013
NATRON – News vom 04.06.2015
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SOUTHBORN – News vom 07.02.2009
TRAUMAGAIN – News vom 29.10.2012
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