UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 70 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → ASPHALT HORSEMEN – Â»Brotherhood«-Review last update: 19.02.2020, 06:27:48  

last Index next

ASPHALT HORSEMEN – Brotherhood

PRIDE AND JOY MUSIC/EDEL

Auch wenn man bei vorliegendem Album in erster Linie auf einer Werk einer US-Formation tippen wird, stammt das Quartett, das mit »Brotherhood« seine zweite Veröffentlichung auftischt, aus dem schönen Ungarn. Genauer gesagt aus Gödöllő, einer Stadt unweit der Hauptstadt Budapest, deren bisheriger Besuchermagnet - ein prunkvolles Schloß aus dem 18. Jahrhundert - bei etwaigen Konzerten der Burschen wohl demnĂ€chst ernstzunehmende Konkurrenz bekommen dĂŒrfte.

Bald schon nĂ€mlich dĂŒrfte jeder Rockmusikfanatiker eher nach ASPHALT HORSEMEN Ausschau halten, wenn er in der Stadt ist. Zu recht, denn diese Band weiß, auf den BĂŒhnenbrettern rundum zu begeistern!

Die zahlreichen, gefeierten Konzerte in der Heimat und dem benachbarten Ausland haben sich aber auch auf das Songwriting ausgewirkt, denn die zehn Tracks von »Brotherhood« animieren sofort zum Abgehen, kommen durch die Bank zwingend aus den Boxen und erweisen sich zudem auch als penetrante OhrwĂŒrmchen. Stilistisch deckt das Quartett dabei ein relativ breites Feld ab und macht sympathischerweise aus seinen Inspirationsquellen auch erst gar kein Hehl. Damit sind aber jetzt keineswegs nur BLACK STONE CHERRY gemeint, denen in Form von Bandshirts auf diversen Promobildern gehuldigt wird, die Magyaren haben auch die "alte Schule" des Southern Rock verinnerlicht.

Anleihen bei MOLLY HATCHET und LYNYRD SKYNYRD sind auf der Scheibe reichlich zu vernehmen, erweitert wird das stilistische Feld duch BLACKFOOT-Slide-Gitarren (â€șThank Youâ€č) sowie erdigen Blues (â€șMy Old Townâ€č) und dezente LED ZEPPELIN-VersatzstĂŒcke. Doch auch mit der "Moderne" ist man vertraut, wie der mehrfach an die bereits erwĂ€hnten "Kentucky"-Kollegen angelehnte Groove verrĂ€t.

Nicht minder mitreißend kommt auch das mit lĂ€ssigem Country-Einschlag ausgestattete â€șWicked Womanâ€č aus den Boxen, das an eine deftigere Version von BLACKBERRY SMOKE erinnert, wĂ€hrend das Riffing in den deftigen Momenten immer wieder mal an Zakk Wylde denken lĂ€ĂŸt.

Abgerundet wird dieses VergnĂŒgen namens »Brotherhood« schließlich von Frontmann KĂĄroly Lőrincz. Der versteht es nĂ€mlich nicht nur mit ausdrucksstarkem (und akzentfreiem) Vortrag zu beeindrucken, seine locker-flockige Darbietung erzeugt obendrein auch den schier unumgĂ€nglichen Zwang mit ASPHALT HORSEMEN mitzurocken. Yezzz!

http://www.asphalthorsemen.com/

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
ASPHALT HORSEMEN im Überblick:
ASPHALT HORSEMEN – Brotherhood (Rundling)
andere Projekte des beteiligten Musikers BalĂĄzs Megyesi:
MOOD (H) – News vom 04.05.2018
STEREOCHRIST – Live Like A Man (Die Like A God) (Rundling)
STEREOCHRIST – ONLINE EMPIRE 31-"Living Underground"-Artikel
STEREOCHRIST – News vom 20.01.2004
SUPERNATURAL – News vom 20.01.2004
© 1989-2020 Underground Empire


last Index next

Ein geniales, superwitziges Buch, das jeder Metaller kennen muß!
Button: hier