UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 66 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → THE NEW ROSES – Â»Dead Mans Voice«-Review last update: 24.01.2021, 09:40:29  

last Index next

THE NEW ROSES – Dead Mans Voice

NAPALM RECORDS/EDEL

Inwiefern es Intention dieser vier Burschen aus Wiesbaden gewesen ist, sich allein durch ihre Namenswahl als Nachfolger der zum Zeitpunkt der Bandgründung vor mittlerweile knapp zehn Jahren auf dem stetig absteigenden Ast befindenden GUNS N' ROSES quasi aufzudrängen und sich in die Herzen derer Klientel zu spielen, läßt sich nur schwer eruieren.

Tatsache ist allerdings, daß die vier Burschen mit dem nun vorliegenden zweiten Longplayer in exakt jener Zielgruppe eine ganze Menge neuer Fans hinzugewinnen werden. Ihr Mix aus hemdsärmeligem, blues-infiltriertem Sleaze/Hard Rock kommt nämlich mit reichlich Wucht und zudem einer ganzen Wagenladung an memorablen Riffs daher und läßt auch hinsichtlich des Faktors "Rotz" nichts vermissen, womit Slash, Axl und Co. einst reüssieren konnten.

Durch diesen, aber auch aufgrund der rauhen, prägnanten Stimme von Frontmann Timmy Rough kommen dem Hörer zudem auch die Frühwerke von CINDERELLA in den Sinn, die nicht gerade zimperlich anmutende Gangart der Wiesbadener macht obendrein Inspirationen von ROSE TATTOO, AC/DC und frühen AEROSMITH offenkundig. Mit der charmant-rohen, aber dennoch druckvoll-transparenten Produktion ist es dem Quartett darüber hinaus auch gelungen, ein gewisses Maß an "Straßen-Flair" zu vermitteln (nachvollziehbar, daß man vor einiger Zeit mit ›Without A Trace‹ einen Song dieser Burschen für den Soundtrack von "Sons Of Anarchy" verwendete), weshalb man auch als Fan von Formationen wie CIRCUS OF POWER oder LITTLE CAESAR bei THE NEW ROSES auf seine Rechnung kommt.

Zum internationalen Durchbruch fehlt dem Quartett wohl nur noch ein entsprechender Hit. Daran sollte es jedoch nicht scheitern, denn mit ›Thirsty‹ (könnte durchaus einer Session von Tom Keifer und Joe Perry entsprungen sein), dem vom Southern-Blues inspirierten ›Dead Mans Voice‹ (auf Augenhöhe mit BLACK STONE CHERRY zu verorten) sowie dem swingenden ›Hurt Me Once (Love Me Twice)‹ gibt es nämlich gleich mehrere davon auf diesem Album, wobei hinzuzufügen ist, daß die genannten Tracks nur exemplarisch erwähnt sind!

http://www.thenewroses.com/

info@thenewroses.com

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
THE NEW ROSES im Überblick:
THE NEW ROSES – Dead Mans Voice (Rundling)
© 1989-2021 Underground Empire


last Index next

Update-Infos via Twitter gewünscht? Logo!
Button: hier