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EAT THE GUN – Stripped To The Bone

STEAMHAMMER/SPV

Um für Album Nummer Vier den geeigneten Titel zu finden, dürften die drei Münsteraner wohl lange überlegt haben müssen, schließlich stellen sie damit klar, was Sache ist. Unschwer zu erkennen, daß ihre aktuellen Kompositionen durch die Bank soundtechnisch reduzierter und auch verhaltener klingen als früher, dafür jedoch lassen diese im Gegenzug eine immense Zunahme an emotionaler Tiefe vernehmen. Wer jedoch befürchtet, daß die Kompositionen dadurch weniger zündend ausgefallen wären, irrt gewaltig. Im Gegenteil, zwingender als mit fast schon minimalistisch intonierten und dargebotenen Rock-Kamellen wie beispielsweise ›Apocalyptic Blues‹, oder dem mit dezenter D-A-D-Schlagseite ausgestatteten Hook-Monster ›At The End Of The Day‹ klangen EAT THE GUN nie zuvor. Auch die bis dato zwar durchaus vorhandene, aber doch eher unauffällige Klasse der Jungs an ihren Instrumenten kommt nunmehr deutlich besser zum Vorschein, zeigt sich in ihrer "neuerfundenen" Marschrichtung doch erst so richtig, daß wir es hier mit der Kooperation von drei absoluten Spitzenkräften an ihren Arbeitsgeräten zu tun haben. Cooles Teil, das zudem eindeutig unter Beweis stellt, daß weniger eben doch mehr ist!

http://www.eatthegun.com/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
EAT THE GUN im Überblick:
EAT THE GUN – Stripped To The Bone (Rundling-Review von 2013)
EAT THE GUN – Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion (Rundling-Review von 2009)
andere Projekte des beteiligten Musikers Gereon Homann:
RADIATION ROMEOS – Radiation Romeos (Rundling-Review von 2017)
RADIATION ROMEOS – News vom 25.04.2017
WOLFPAKK – Rise Of The Animal (Rundling-Review von 2015)
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