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HEART ATTACK (F) – Stop Pretending

APATHIA RECORDS (Import)

Zunächst war ich der irrigen Meinung, es mit einer Band zu tun zu haben, die sich einer eher locker-flockigen Hard/Rock'n'Roll-Gangart verschrieben hätte. Zum einen, weil mich der Bandname sofort an das gleichnamige KROKUS-Album aus den späten 80ern hat denken lassen und zum anderen, weil weder das Cover, noch das Bandlogo die dargebotene, deftige Thrash-Kost vermuten lassen.

Doch diese Franzosen scheinen sich eher ihr "Programm" als Bandnamen auserkoren zu haben und sorgen mit verschärftem Vortragstempo für erhöhte Herzfrequenz. Doch auch wen das noch nicht in Schrecken versetzt, sei gewarnt, denn durch die gewaltige Wucht des Vortrags gibt es in Form von »Stop Pretending« quasi zehnmal hintereinander ordentlich was hinter die Löffel.

Zwar hätte es durchaus mehr Abwechslung (Ausnahme: das von DAGOBA-Sänger Shawter eingeröhrte ›Sweet Hunting‹) sein dürfen, schlecht machen die Jungs aus Cannes ihre Sache aber keinesfalls. Im Gegenteil, einige der Riffs (zum Großteil in King/Hanneman-Manier) sitzen schon verdammt gut, und über weite Strecken liefert man auch bereits fetteste Grooves (so in etwa wie MACHINEPANLAMPULTURA), durchgehend zwingend ist die Chose aber leider (noch) nicht.

http://www.facebook.com/pages/heart-attack-metal-cannes-/127005167334761

gut 10


Walter Scheurer

 
HEART ATTACK (F) im Überblick:
HEART ATTACK (F) – Stop Pretending (Rundling-Review von 2014 aus Online Empire 58)
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