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CASTLE (US, CA) – Blacklands

VÁN RECORDS/SOULFOOD

Es mag zwar sein, daß mancherorts inzwischen eine gewisse SĂ€ttigung eingetreten ist, wenn von Bands wie dieser die Rede ist, dennoch kredenzt auch dieses Trio aus den US Of A Sounds, die jenen der niederlĂ€ndischen Durchstarter THE DEVIL'S BLOOD - zumindest im Ansatz - nicht unĂ€hnlich sind. Auch CASTLE setzen nĂ€mlich auf KlĂ€nge, die mehrheitlich in den 70er Jahren verwurzelt sind, geben sich in ihren Texten dem Okkultismus hin und haben mit Elizabeth Blackwell eine Dame am Mikro (und auch am Baß).

Das aber war's schon mit Vergleichsmöglichkeiten - was wohl fĂŒr Kritiker jener KlĂ€nge ohnehin schon ausreichen wird - ansonsten jedoch agieren die Amis auf völlig eigenstĂ€ndige Weise. Ihr Klangbild ist nĂ€mlich auf der einen Seite wesentlich stĂ€rker vom puren Doom beeinflußt als bei einigen ihrer "Wettbewerber" und zudem auch weit weniger verspielt, sondern durchweg dreckig und wird auch ĂŒber weite Strecken rockig intoniert. Nicht zuletzt dadurch klingt »Blacklands« in Summe auch deutlich hĂ€rter, als das Album auf den ersten Eindruck hin erscheinen mag. Intensiviert wird jene Heftigkeit in weiterer Folge auch von der deftigen, dennoch aber immer eleganten Stimme von Frontlady Elizabeth. Erst dadurch konnte dieses Album zu einem wirklich gelungenen Gesamtpakt werden, an dem auch Sound und Artwork passen.

Feine Sache also, die jedoch mit dem Gefahrensymbol "neigt zum Polarisieren" versehen werden sollte!

http://www.heavycastle.com/

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
CASTLE (US, CA) im Überblick:
CASTLE (US, CA) – Blacklands (Rundling)
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