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CASTLE (US/CDN) – Blacklands

VÁN RECORDS/SOULFOOD

Es mag zwar sein, daß mancherorts inzwischen eine gewisse Sättigung eingetreten ist, wenn von Bands wie dieser die Rede ist, dennoch kredenzt auch dieses Trio aus den US Of A Sounds, die jenen der niederländischen Durchstarter THE DEVIL'S BLOOD - zumindest im Ansatz - nicht unähnlich sind. Auch CASTLE setzen nämlich auf Klänge, die mehrheitlich in den 70er Jahren verwurzelt sind, geben sich in ihren Texten dem Okkultismus hin und haben mit Elizabeth Blackwell eine Dame am Mikro (und auch am Baß).

Das aber war's schon mit Vergleichsmöglichkeiten - was wohl für Kritiker jener Klänge ohnehin schon ausreichen wird - ansonsten jedoch agieren die Amis auf völlig eigenständige Weise. Ihr Klangbild ist nämlich auf der einen Seite wesentlich stärker vom puren Doom beeinflußt als bei einigen ihrer "Wettbewerber" und zudem auch weit weniger verspielt, sondern durchweg dreckig und wird auch über weite Strecken rockig intoniert. Nicht zuletzt dadurch klingt »Blacklands« in Summe auch deutlich härter, als das Album auf den ersten Eindruck hin erscheinen mag. Intensiviert wird jene Heftigkeit in weiterer Folge auch von der deftigen, dennoch aber immer eleganten Stimme von Frontlady Elizabeth. Erst dadurch konnte dieses Album zu einem wirklich gelungenen Gesamtpakt werden, an dem auch Sound und Artwork passen.

Feine Sache also, die jedoch mit dem Gefahrensymbol "neigt zum Polarisieren" versehen werden sollte!

http://www.heavycastle.com/

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
CASTLE (US/CDN) im Überblick:
CASTLE (US/CDN) – Blacklands (Rundling-Review von 2012)
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