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  UE-Home → History → Underground Empire 6 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → CEMETERY (D, Edenbergen) – Â»Demo '91«-Review last update: 05.11.2020, 18:45:40  

”UNDERGROUND EMPIRE 6”-Datasheet

Contents:  CEMETERY (D, Edenbergen)-Demo-Review: »Demo '91«

Date:  12.04.1992 (created), 13.03.2011 (revisited), 06.09.2011 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 6

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue still available, order here!

Comment:

In der gedruckten Ausgabe war das Review ohne Logo erschien, da selbiges mit den damals zur VerfĂŒgung stehenden Methoden nicht ganz einfach vom Cover runterzukratzen gewesen wĂ€re - nicht, daß es ein Verlust gewesen wĂ€re, daß dieses potthĂ€ĂŸliche Etwas nicht auftauchen sollte... Doch heuer konnten wir einen Scan des zweiten Democovers im Internet finden (dieses Demo liegt uns nĂ€mlich nicht vor, denn nach diesem Review ignorierte uns die Band verstĂ€ndlicherweise), dem man das Logo problemlos entnehmen konnte. Leider konnte auch der Einsatz von diversen Filtern das Resultat nicht ansehnlicher machen - sorry...

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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CEMETERY (D, Edenbergen)-Logo

Demo '91

Schrei! Es ist einfach unglaublich, wie viele Peinlichkeiten man in ein Demo von etwa 20 Minuten reinstecken kann! Der dickste Hund ist gleich das Akustikintro des Openers â€șSomething Evilâ€č. Da spielt einer entweder mit einer Gitarre, die so verstimmt ist, daß es selbst ein Gehörloser merken wĂŒrde, oder aber jener Gitarrenheini greift mit schöner RegelmĂ€ĂŸigkeit jeden dritten Ton falsch. Die gepeinigte Seele eines jeden Musikliebhabers muß da in Qualen aufschreien! Selbst wenn ich der Band zugutehalten will, daß diese Kakaphonie-Orgie ein gewollter Effekt ist, dann ist es ein verdammt mißlungener! BezĂŒglich des Textes dieses Songs schreibt man dann noch ganz stolz, daß er von dem Backcover von BATHORYs »The Return...« stammt. Onkel Quorthon wird's schon richten. Doch halt, den ersten Gag hĂ€tte ich fast vergessen! Der SĂ€nger offenbart beim Intro â€șThe Perceptionâ€č gleich mal seine ĂŒberragenden FĂ€higkeiten im Umgang mit der englischen Sprache - ein FĂŒnfklĂ€ssler hĂ€tte es können nicht besser machen! Zum GlĂŒck betĂ€tigt er sich auf dem restlichen Demo als Standardröchler, so daß man seine QualitĂ€ten dann nicht mehr hören kann beziehungsweise ertragen muß. Jedoch behalten seine Texte leider genau dieses Niveau bei. Dazu passend der Coverschmuck mit einem Kuttenmann mit Kreuz und ein paar SchĂ€delchen (Wie sagt Dompfaf in "Asterix und die Normannen" auf Seite 17 doch gleich? "Ein SchĂ€delchen in Ehren kann niemand verwehren!" - Red.), einfach lĂ€cherlich! Aus dem undefinierbaren Soundwust ragt eigentlich nur die Snare raus, deren Sound zu jeder Karnevalsveranstaltung (Narrhalla-Marsch - Red.) passen wĂŒrde. Als BrĂŒller zum Abschluß taucht in der Grußliste auf: Man sagt dem pathologischen Institut ein herzliches Hallo. Geht's eigentlich noch peinlicher?

Ich will jetzt nicht weitermachen und noch mehr Platz verschwenden, denn die Musik ist eh nur unterdurchschnittlicher, nichtsnutziger Death Metal, der Euer Geld nicht wert ist. Wir haben es hier also mit einem weiteren dieser geliebten "Doppel-Null-Demos" zu tun. Als letzte Rettung kann ich nur noch hoffen, daß die Band dies alles als Verarschung gedacht hat, denn der Slapstick-Effekt dieses Demos wĂ€re kaum meßbar. Ansonsten kann es nur heißen: ĂŒben, ĂŒben und nochmal ĂŒben!

http://myspace.com/cemetery91


Stefan Glas

 
CEMETERY (D, Edenbergen) im Überblick:
CEMETERY (D, Edenbergen) – Demo '91 (Demo)
CEMETERY (D, Edenbergen) – News vom 19.01.2004
unter dem spÀteren Bandnamen AEONS END:
AEONS END – News vom 19.01.2004
AEONS END – News vom 19.01.2004
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