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  UE-Home → History → Underground Empire 7 → Rubriken-Übersicht → ''Upcoming Internationals''-Artikel-Übersicht → FIABA-''Upcoming Internationals''-Artikel last update: 16.10.2021, 22:12:52  

”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  FIABA-''Upcoming Internationals''-Artikel

Date:  06.01.1994 (created), 20.10.2021 (revisited), 20.10.2021 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

Die Musik von FIABA klingt auch heute noch außergewöhnlich. Um so besser, daß die Band fast 30 Jahre nach dem 1992 veröffentlichten »I sogni di Marzia«-Demo, das uns für dieses Review vorgelegen hatte, immer noch Musik macht. Das aktuelle Album »Di Gatti, di Rane, di Folletti e d'altre Storie« erschien im letzten Jahr, und Sänger Giuseppe Brancato legt erfreulicherweise auch immer noch die gleiche exzentrische Optik an den Tag. Wer mal ein gutes Konpet ersonnen hat, braucht es eben nicht zu ändern.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

FIABA-Logo

FIABA-Bandphoto

Was ist es jetzt? Das Ultra-Nerv-Teil schlechthin oder das Göttertape schlechthin (anhand der Positionierung von FIABA könnt Ihr Euch unschwer ausmalen, wie meine Antwort auf diese Frage letztendlich ausgefallen ist. - Red.) Ich will Euch einige Fakten geben, die Euch helfen sollen, meinen Gewissenskonflikt besser zu verstehen! FIABA sind Italiener und halten in ihrer Musik ihre Muttersprache hoch. Abgesehen von der ungewohnten Sprache klingt auch die Musik von FIABA sehr verwirrend! Viele gezupfte Gitarren, die plötzlich scheinbar ohne Grund losschwirren, mehrschichtige Vocals, ein verwirrendes Schlagzeug. Musik, wie sie exzentrischer kaum sein könnte und die daher verdammt viel Zeit beansprucht. Musik, die nichtsdestotrotz die Fantasie anregt, Gefühle stimuliert. Guiseppes Gesang läßt stellenweise durchaus den Eindruck aufkommen, als säße man im weiten Rund der Arena von Verona, während auf der Bühne ein Caruso eine Arie hinlegt. Nicht, daß sein Gesang in irgendeiner Form mit einer solchen Jahrhundertstimme mithalten könnte, sondern eher wegen des Klangcharakters und der Harmoniefarbe, die er seinen Gesangslinien zu geben versucht. Bruchteile von Sekunden später verfällt er in einen heißeren Sprechgesang, der einem unsanft wieder auf den Boden der Wirklichkeit stellt. Dies ist nur ein Detail des Zaubers von FIABA, den ich exemplarisch herausgreifen wollte. Alles weitere müßt Ihr selbst herausfinden!

Also, um Euch die Sache nochmal zu erklären und Euch damit dann endgültig zu verwirren - man nehme Angelo Branduardi und Eros Ramazotti im kollektiven Koma, kreuze sie mit einer Jazz-Band, konfrontiere sie mit Progressiv-Größen von WATCHTOWER bis RUSH, gebe ihnen einige klassische Gesangsstunden, weise sie aber gleichzeitig drauf hin, daß es auch Rauhbeine von Joe Cocker bis Ozzy Osbourne gibt und lasse sie fantasievolle, fesselnde, zum Wahnsinn treibende Songs schreiben, dann landet man vielleicht in einer Dimension, die der, in der FIABA ihr Unwesen treiben, recht ähnlich ist. Freunde risikoreicher Experimente schreiben an die kommende Adresse und legen gleich mal viel Geduld zur Seite!

http://www.facebook.com/fiaba.officialpage/


Stefan Glas

FIABA im Überblick:
FIABA – UNDERGROUND EMPIRE 7-"Upcoming Internationals"-Artikel
FIABA – ONLINE EMPIRE 23-"Known'n'new"-Artikel
andere Projekte des beteiligten Musikers Andrea Quartarone:
ARABESQUE (I) – Demo '93 (Demo)
NOWHERE (I) – News vom 13.06.2008
andere Projekte des beteiligten Musikers Cosimo Tranchino:
ALZHEIMER (I, Lentini) – Inutility Of Existence (Demo)
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