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  UE-Home → History → Online Empire 34 → Rubriken-├ťbersicht → Special-├ťbersicht → GRIFFIN L.O.G.-Special last update: 02.07.2017, 09:33:50  

GRIFFIN L.O.G.-Logo

Im Jahre 2004 startete ein M├╝nchner Musiker namens Moritz Hillmayer unter dem Banner GRIFFIN L.O.G. ein Soloprojekt. Da jene Songs, die er damals komponiert hatte, nicht zu UNHOLY SERAPH und SICK'A'DELIC, den anderen Formationen, in denen er einst aktiv war, passen wollten, beschlo├č er, mit GRIFFIN L.O.G. ein Soloprojekt zu starten und nahm diesen Namen fortan auch als Pseudonym an.

Als "Alleinunterhalter" ver├Âffentlichte der Knabe schlie├člich auch das erste Demo von GRIFFIN L.O.G. mit dem Titel ┬╗Sleep Gargoyle┬ź im Jahr darauf. In weiterer Folge beschlo├č der Protagonist dann, seine anderen Baustellen stillzulegen, um sich fortan ausschlie├člich um GRIFFIN L.O.G. zu k├╝mmern. Nach dem eigentlichen Debutalbum ┬╗The Sting Of Life┬ź (2006) folgt nun ┬╗Viva la inquisicion┬ź, das uns gleich als Doppeldecker zum Fra├č vorgesetzt wird. In der Zwischenzeit hat sich aus dem Ein-Mann-Projekt eine Band etabliert, die auch bereits ├╝ber Live-Erfahrung verf├╝gt.

GRIFFIN L.O.G.-Bandphoto

Die "eigentliche" Scheiblette enth├Ąlt insgesamt elf Tracks, die mit wenigen Ausnahmen allesamt brandneu sind. Vervollst├Ąndigt wird das umfangreiche Werk durch eine Bonus-CD, auf der Songs verewigt wurden, die aufgrund der unterschiedlichen stilistischen Ausf├╝hrung nicht zum Gesamterscheinungsbild gepa├čt haben, aber auch Alternative-Versionen einiger Tracks.

Was jetzt klingt, als ob sich GRIFFIN L.O.G. hinsichtlich der Ausf├╝hrung ihrer Songs in einer Nische festgesetzt h├Ątten, um sich ├╝ber diese Alternative-Versionen freispielen zu k├Ânnen, wird von den Bayern aber im Laufe der Spielzeit immer wieder deutlich widerlegt. Auf ┬╗Viva la inquisicion┬ź kommen derma├čen viele unterschiedliche Einflu├čquellen zusammen, so da├č man regelrecht von einem musikalischen Schmelztiegel sprechen mu├č. Eingebettet in eine immerzu sehr d├╝stere Atmosph├Ąre kredenzen uns die mittlerweile f├╝nf Herrschaften nebst Dame am Ba├č eine sehr interessante und ungemein variantenreiche musikalische Melange. Von eher konventioneller Rockmusik mit dunkelschwarzem Anstrich bis hin zum rei├čerischen Black Metal reicht das Angebot, traditioneller Heavy Metal l├Ą├čt sich aber ebenso ausmachen, wie groove-betonter Crossover der moderneren Art. Zudem offerieren uns GRIFFIN L.O.G. auch vereinzelte Zitate aus dem Punk, diese m├Âgen zwar dem Ohrenschein nach genauso wenig zu den zuvorgenannten Anteilen passen wie die ebenso zu vernehmenden Industrial-Ankl├Ąnge, aber den K├╝nstlern ist es fraglos gelungen, ein in sich stimmiges Werk abzuliefern. Da auch gesangstechnisch zwischen all den genannten Subgenres gewechselt wird und der Mastermind dabei auch durchwegs gute Figur abgibt, sollte ┬╗Viva la inquisicion┬ź auch Freude in den verschiedenen Lagern harter Rockmusik finden k├Ânnen.

Auch wenn es mitunter nicht ganz einfach ist, der Musik von GRIFFIN L.O.G. zu folgen und es sehr wohl einer gewissen Gew├Âhnungsphase bedarf, ehe man sich damit anfreunden kann, sei hier als zus├Ątzlicher Anreiz, um in die Welt von GRIFFIN L.O.G. einzutauchen, auch noch erw├Ąhnt, da├č die Songs allesamt technisch versiert ausgef├╝hrt aus den Boxen kommen, die Arrangements keine W├╝nsche ├╝briglassen und sich auch die Produktion h├Âren lassen kann. Speziell die Bonus-CD deutet an, da├č man bei GRIFFIN L.O.G. alles andere als an Traditionen festh├Ąlt, allerdings h├Ątte der eigenwillige Remix ÔÇ║Dance The InquisicionÔÇ╣ nicht unbedingt sein m├╝ssen, aber wie es der Chef pers├Ânlich so treffend im Promobl├Ąttchen kommentiert, hat es durchaus seinen Grund, weshalb dieser Track den Abschlu├č darstellt.

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Walter Scheurer

GRIFFIN L.O.G. im ├ťberblick:
GRIFFIN L.O.G. – ONLINE EMPIRE 34-Special
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