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  UE-Home → News 2007 → DOUGLAS/BLACKTHORNE/Herman ze German AND FRIENDS/WWIII/TATTOO RODEO/HEAVEN (N)/HEAVEN (AUS)/SKULL (US)-News vom 17.10.2007 last update: 27.11.2017, 21:07:19  

Titel: News
Dekolinie

*** DOUGLAS/BLACKTHORNE/Herman ze German AND FRIENDS/WWIII/TATTOO RODEO/HEAVEN (N)/HEAVEN (AUS)/SKULL (US) ***
(17.10.2007)

Nun ja, CRAAFT waren doch eher als Fußnote in der Rockgeschichte anzusehen, obgleich deren Sänger Klaus Luley zuvor schon mit TOKYO einige Erfolge feiern konnte. 1991, also mehr oder minder zeitgleich mit dem Ende von CRAAFT veröffentlichte eben jener Sänger unter dem Pseudonym "Cornelius" eine Platte mit einer Band namens DOUGLAS (Nein - hat nix mit der Scientology-Duftwässerchen-Kaufhauskette zu tun...) eine Platte: »Mad«. Selbige sollte in den letzten Jahren ziemlich irrsinnige Preisdimensionen auf eBay erreichen, doch im "Kissmar"-Blog kostet sie nur einen Klick:

http://kissmar.blogspot.com/2007/10/douglas-mad-1991-aor.html

Im Gegensatz zu den vielen BLACKTHORNs in der Szene gab es auch eine Band namens BLACKTHORNE, bei der sich allerlei Prominenz tummelte: 1993 nahmen Graham Bonnet, Bob Kulick, Chuck Wright, Jimmy Waldo und Frankie Banali das Album »Afterlife« auf und damit war die All-Star-Angelegenheit beendet. Das Resultat war eine schöne Scheibe zwischen Hard Rock und melodischem Metal:

http://kissmar.blogspot.com/2007/10/blackthorne-afterlife-1993-hard-rock.html

Yezzz - Herman Ze German!!! Nein, die Platte war eigentlich nicht sonderlich toll, aber der "Künstlername", den sich SCORPIONS-Trommler Hermann Rarebell seinerzeit für seine Soloplatte hatte einfallen lassen, war einfach zu dusslig... Dafür war die Gastmusikerschar auf der Herman ze German AND FRIENDS-Scheibe sehr prächtig: Don Dokken, der 1991 verstorbene Steve Marriot (HUMBLE PIE, SMALL FACES), Juan Croucier und Bobby Blotzer (beide RATT), Jack Russell (GREAT WHITE) oder Charlie Huhn griffen dem Trommelgenie unter die Arme. Der richtige Name des gebürtigen Saarländers lautet übrigens Hermann Erbel...

http://kissmar.blogspot.com/2007/10/herman-ze-german-and-friends-1985-hard.html

Auch bei WWIII war die Besetzung das interessanteste: Mandy Lion, Vinny Appice und Tracy Grijalva alias Tracy G waren hier aktiv. Die Platte? Ganz okay...

http://kissmar.blogspot.com/2007/10/wwiii-st-1990-hard-rockmelodic-metal.html

Man kann sich in Sachen TATTOO RODEO streiten: Hatten sich WHITE SISTER nach dem Abgang ihres Keyboarders einfach nur umbenannt oder hatten Dennis Churchill-Dries (v, b), Rick Chadock (g) und der im letzten Jahr verstorbene Richard Wright (d) eine neue Band gegründet. Auf jeden Fall krachte das Ganze deutlich heftiger im Gebälk als der AOR von WHITE SISTER - wie das '91er Album »Rode Hard - Put Away Wet«, auf dem übrigens Paul Sabu Backing Vocals beisteuerte, beweist:

http://kissmar.blogspot.com/2007/10/tattoo-rodeo-rode-hard-and-put-away-wet.html

Der Bandname HEAVEN war schon mehrfach in Gebrauch: Daher paßt es sehr gut, daß der "Kissmar"-Blog zwei dieser Bands direkt nebeneinander präsentiert: den Anfang machen die himmlischen Norweger, die 1989 ihr einziges Album »Take Me Back« veröffentlichten, das erstklassigen AOR enthielt, wobei ›Sinner‹ gar eine schlicht perfekt Nummer für diesen Stil darstellt. Die Truppe hatte unter dem Namen NORSEMEN begonnen, bevor man 1988 in der besetzung Kenneth Pedersen (v), Roger Pedersen (g), Tomi Pedersen (b), Vidar Stakkestad (k) und Arnfinn Knutsen (d) auf den Namen HEAVEN wechselte. Von »Take Me Back« gingen seinerzeit etwa 7.000 bis 8.000 Exemplare über die Ladentische. Zudem wurden - damals noch in den Anfängen der CD-Technologie - 1.000 CDs gepreßt, die schon längst gesuchte Sammlerstücke sind.

http://kissmar.blogspot.com/2007/10/heaven-take-me-back-1989-aor-norway.html

Weitaus bekannter waren die Australier HEAVEN, was nicht zuletzt daran lag, daß die Band länger aktiv war. Zumindest mit dem selbstbetitelten Zweitling von 1982 und dem Nachfolger »Where Angels Fear To Tread« aus dem nachfolgenden Jahr konnte die Band aus Sydney weltweit Beachtung finden. Der "Kissmar"-Blog hat sich allerdings für das '81er Debut »Twilight Of Mischief« entschieden:

http://kissmar.blogspot.com/2007/10/heaven-twilight-of-mischief-1982-heavy.html

Schließlich und endlich wollen wir uns heute noch einem Schädel - und ein weiteres Mal Bob Kulick zuwenden: 1991 veröffentlichte er mit seiner Kapelle SKULL das einzige Album »No Bones About It«. Mit dabei: Drummer Bobby Rock, der auch bei HARDLINE, NITRO, VINNIE VINCENT INVASION oder Nelson spielte und mit SLAUGHTER tourte. Ebenfalls ein Abschädler war Bassist Kjell Benner, der wohl irgendwann mal bei kurz bei QUIET RIOT gewesen sein mußte, vor SKULL allerdings bei den Pennsylvania-DESTROYERn war und noch bis vor einiger Zeit bei SLIK HELVETICA war, wo er mit Ernie Carletti zockte, der dann zu ICED EARTH wechselte, momentan allerdings vor Gericht steht, weil ihm vorgeworfen wird, eine Studentin vergewaltigt zu haben. Einzig SKULL-Sänger Dennis Feldman St. James konnte in keinster Weise mehr von sich reden machen, sondern dies stellte seine einzige Stimmabgabe dar:

http://kissmar.blogspot.com/2007/10/skull-no-bones-about-it-1991-hard-rock.html

 
 
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