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  UE-Home → History → Underground Empire 4 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → KING KATWALK – »Demo '90«-Review last update: 29.01.2023, 21:40:36  

”UNDERGROUND EMPIRE 4”-Datasheet

Contents:  KING KATWALK-Demo-Review: »Demo '90«

Date:  27.02.1991 (created), 27.03.2010 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 4

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue still available, order here!

Comment:

Ja, es war jene Zeit, zu der ich ausgiebig über BON JOVI schimpfte, die nach einem grandiosen Debut leider immer poppiger wurden. Doch seit die Combo mit ›It's My Life‹ ein Zeichen gesetzt hatte und seit dem zugehörigen Album »Crush« wieder kerniger zur Sache geht, kann ich mit den Ami-Megasellern wieder sehr gut leben.

Zu KING KATWALK, die aus South Wales stammten, erst im März 1990 gegründet worden waren und aus Chris Jackson (v), David Keaton (g), Steve Jensen (g), Tommy John (b) sowie Stuart James (d) bestanden, fehlen mir leider jegliche Erkenntnisse über weitere Aktivitäten. Doch Drummer Stuart scheint seinen Traum vom Rockstar verwirklicht zu haben: Er nennt sich heute Stuart Cable und war 1991/'92 Mitbegründer einer Band namens TRAGIC LOVE COMPANY, die unter ihrem späteren Namen STEROPHONICS in England zu Superstars wurden und auch in der restlichen Welt einige Erfolge feiern konnte. 2003 verließ er die Band und hat mittlerweile eine neue Gruppe namens KILLING FOR COMPANY gegründet; zudem half er kurz bei STONE GODS, der Band einiger Ex-THE DARKNESS-Mucker, aus. Stuart hat darüber hinaus ein Buch namens "Demons & Cocktails" veröffentlicht und in der Vergangenheit für BBC Wales sowohl TV- als auch Radiosendungen moderiert.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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KING KATWALK-Logo

Demo '90

KING KATWALK-Bandphoto

Normalerweise stehe ich nicht besonders auf dieses schubladenmäßige Vergleichen von Newcomerbands mit etablierten Acts, aber bei KING KATWALK aus England drängt sich ein Vergleich so sehr auf, daß man ihn einfach nicht von der Hand weisen kann: KING KATWALK sind wirklich die perfekte BON JOVI-Kopie, was besonders am Gesang von Jamie Kall liegt, der anscheinend zwischenzeitlich von Chris Jackson ersetzt wurde. Aber auch ansonsten hören sich KING KATWALK die Platten der US-Stars sicher desöfteren an, da einige Parallelen im Gitarrenarrangement und beim Songwriting unübersehbar sind.

Aber mal abgesehen davon wollen wir doch mal ganz klar sagen, daß KING KATWALK Mister Don Doofi und Genossen um Längen schlagen. Einen Song wie ›All In One Night‹ haben die Amis seit ihrer ersten Platte nicht mehr auch nur annähernd zustandegebracht. Ebenso die Spielfreude, die KING KATWALK an den Tag legen, ist bei BON JOVI schon längst ad acta gelegt worden. KING KATWALK legen ihren Enthusiasmus eben mehr in die Musik als ins Kohlezählen.

Sollte der ein oder andere Freund von melodischem Hard Rock-Klängen dieses Heft lesen, so bitte ich ihn, das neue Super-Top-Spitzen-Album irgendeiner neuen Pseudo-Überflieger-US-Combo im Regal stehen zu lassen und stattdessen lieber £2,50 (ich gehe mal davon aus, daß sich die Band auch mit $6 zufriedengibt) an KING KATWALK zu senden und so eine Band zu unterstützen, die das weitaus mehr verdient hat, auch wenn in Zukunft in Sachen Originalität noch einiges im Lager von KING KATWALK passieren muß.


Stefan Glas

 
KING KATWALK im Überblick:
KING KATWALK – Demo '90 (Demo-Review von 1991 aus Underground Empire 4)
© 1989-2023 Underground Empire


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