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CROM (D) – Vengeance

PURE STEEL RECORDS/TWILIGHT

Hinter dem Namen CROM verbirgt sich Walter Grosse, der unter dem Pseudonym "Crom" schon seit gut zehn Jahren in der deutschen Underground-Szene aktiv ist. Zu Beginn seiner Laufbahn war Walter Mitglied bei TEARS OF TIME, ehe er sich nach deren Ende, den Schwarzmetallern DARK FORTRESS anschlo√ü. Doch dieses Engagement reichte dem guten Mann nicht aus, um seine musikalische Intention vollends ausleben zu k√∂nnen, weshalb er zu Beginn dieses Millenniums beschlo√ü, sich vorwiegend auf sein Solo-Unternehmen CROM zu konzentrieren. Nach zwei Demos und einer EP ist mit ¬ĽVengeance¬ę der erste Longplayer dieses Solo-Unternehmens in Umlauf, auf dem Walter mit Ausnahme der Schlagzeug-Parts alles im Alleingang einget√ľtet hat. Entgegen meiner Vermutung hat sich diese "Ich AG" aber keineswegs auf harschen, unterk√ľhlten Black Metal eingeschworen, sondern liefert ein sehr episch angelegtes Teil metallischer Tonkunst ab. Gepr√§gt werden die atmosph√§rischen Elegien, die der gute Mann komponiert hat, in erster Linie von einer √ľberaus m√§chtigen Anzahl an Hooklines, die einen Gro√üteil der Tracks sofort in Richtung Langzeitged√§chtnis eindringen lassen. Als ebenso essentiell erweist sich auch die ergreifende und erhabene Stimme des Protagonisten selbst. Der pr√§gnante Gesang sollte sich in Zukunft sogar als Erkennungsmerkmal von CROM etablieren k√∂nnen, denn Walter darf sich als Besitzer einer sehr eigenst√§ndig klingenden Stimme r√ľhmen. Zwar kommen vor allem hinsichtlich der Atmosph√§re des Albums mitunter Erinnerungen an die Sp√§t-Phase von BATHORY zum Vorschein, doch CROM vermeidet es gekonnt, sich zu sehr dem Werk und Wirken von Gro√ümeister Quorthon anzun√§hern. Da der Gesang wesentlich sanftm√ľtiger klingt und CROM auch deutlich mehr an Melodien anzubieten hat als der Urvater der Viking Metal-Szene, kommen mir phasenweise als Vergleich dazu auch noch FALCONER in den Sinn, wobei man sich deren Folklore-Anteil jedoch wegdenken mu√ü.

In Summe ist ¬ĽVengeance¬ę ein wahrlich imposantes Album geworden, das man Freunden des epischen, heroischen Metals nur w√§rmstens empfehlen kann.

http://www.croms-revenge.de/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
CROM (D) im √úberblick:
CROM (D) – Of Love And Death (Rundling)
CROM (D) – Vengeance (Rundling)
CROM (D) – News vom 15.12.2006
andere Projekte des beteiligten Musikers Walter "Crom" Grosse:
SINDECADE – News vom 11.12.2005
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