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  UE-Home → History → Online Empire 39 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → STONE LAKE – »Shades Of Eternity«-Review last update: 05.12.2022, 18:29:05  

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STONE LAKE – Shades Of Eternity

7US MEDIA GROUP/H'ART

Auch wenn das Infoschreiben versucht, uns die Protagonisten von STONE LAKE in erster Linie als Songwriter für andere Künstler zu "verkaufen", haben wir es hierbei mit einer umtriebigen Band zu tun, die mit »Shades Of Eternity« ihr viertes Album innerhalb von nur vier Jahren präsentiert. Von einer "Nebenbaustelle" der Herren Jan Akesson (Gitarre, Keyboards) und Peter Grundström (Gesang), die auf ihrem aktuellen Album von Schlagzeuger Jamie Salazar und Bassist Anders Rydholm unterstützt werden, kann also keine Rede sein.

Auf den Umstand, daß die beiden "Titelhelden" als Songschreiber gerne gesehene Gäste im Rock-Business sind, muß man allerdings sehr wohl eingehen, denn das Duo hat ein ungemein ausgeprägtes Gespür für überaus eingängigen Melodic Rock/Heavy Metal, wie anhand von »Shades Of Eternity« nachzuvollziehen ist, wo man besagten Stil in imposanter Machart verewigt hat. Weiters darf auch nicht unerwähnt bleiben, daß sich Jan Akesson auch als Produzent einen guten Namen erarbeiten konnte, den er mit dem herrlichen Sound dieses Albums, das er im Alleingang studiotechnisch bearbeitet hat, zu untermauern versteht. Stilistisch legen sich STONE LAKE zwar nicht wirklich fest, als typisch skandinavischen Melodic Rock/Metal mit Schlagseite hin zum AOR US-amerikanischer Prägung kann man die Chose aber dennoch bezeichnen. Dazukommt auch noch ein nicht zu verachtender Bombast-Anteil, sowie jede Menge an griffigen Soli. Hooks sind ebenso in Hülle und Fülle vorhanden, wodurch zum Großteil "Ohrwürmer" entstanden sind.

Zwar könnte man den Herrschaften durchaus unterstellen, in der Vergangenheit zu leben, denn »Shades Of Eternity« hätte durchaus auch schon vor gut 20 Jahren in die Läden kommen können, andererseits beweisen STONE LAKE aber im Gegenzug einmal mehr, wie zeitlos diese Art von Musik ist. An Aktualität haben nämlich Tracks wie der hymnisch intonierte, eröffnende Titelsong, die gefühlvolle und zum Glück absolut kitschfreie Ballade ›Rescue You‹, oder der coole Rock-Groover ›Rage Of A Lion‹ nichts eingebüßt, so daß sich nur noch willige Radio-Sender dafür finden lassen müssen, um diese Perle ebenso aus dem Äther dröhnen zu lassen, wie es weiland Usus gewesen ist.

http://www.stonelake.se/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
STONE LAKE im Überblick:
STONE LAKE – Shades Of Eternity (Rundling-Review von 2009)
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