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”Y-Files”-Datasheet

Contents:  PERENNIAL QUEST-Do It Yourself-Review: ┬╗Persistence┬ź

Date:  27.01.2009 (created), 11.03.2009 (revisited), 26.05.2011 (updated)

Origin:  ONLINE EMPIRE

Status:  unreleased

Reason:  double action

Task:  publish

Comment:

Mein Review aus dem HEAVY zu dieser Scheibe hatte bereits seinen Weg ins UNDERGROUND EMPIRE gefunden, doch auch Walter konnte Hand an PERENNIAL QUEST legen, so da├č sein Text nun hiermit "nachgefeuert" werden soll.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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PERENNIAL QUEST

Persistence

(10-Song-CD: ÔéČ 10,-)

Als ├╝beraus ambitioniert und mit dem aktuellen Dreher in optisch sehr ansprechender Ausf├╝hrung, erweisen uns die aus W├╝rzburg stammenden Proggies von PERENNIAL QUEST mit ihrem zweiten Langeisen ┬╗Persistence┬ź die Ehre. Das Quintett hat zwar bereits weit mehr als zehn Jahre auf dem "Band-Buckel", doch die aktuelle Besetzung fand erst im Jahr 2000 zusammen und scheint bisher selbst in der Prog-Szene nur wenig bekannt zu sein. Nach ihrem Debut ┬╗Seconds┬ź im Jahr 2001 dauerte es insgesamt sieben Jahre, ehe der vorliegende Nachfolger fertiggestellt werden konnte, gewaltig lange zwar, doch deshalb relativiert, da die Band selbst die Notwendigkeit sah, ├╝ber einen Gesamtzeitraum von drei Jahren an den insgesamt acht Songs von ┬╗Persistence┬ź zu feilen, einer Zeitspanne, die man sich als Band in der heutigen Zeit wohl nur dann erlauben kann, wenn man als "Ich-AG" aktiv ist. Als solche agieren die W├╝rzburger auch nach wie vor, das aktuelle Ergebnis der "Firma" PERENNIAL QUEST, das in Summe zu einem knapp 80 Minuten andauernden Prog-Epos gediehen ist, wird den Herrschaften aber nicht nur recht geben, sondern mit Sicherheit auch reichlich Lob und Respekt einbringen. Erw├Ąhnenswert ist zudem auch die Tatsache, da├č sich die Burschen in all den Jahren keineswegs ausschlie├člich im heimischen Proberaum verschanzt hatten, sondern sehr wohl auch auf den B├╝hnen pr├Ąsent waren. Neben Gigs zusammen mit anderen lokalen Formationen, durften PERENNIAL QUEST dabei auch f├╝r international renommierte Bands wie THESSERA oder MIND KEY er├Âffnen, was offenbar zus├Ątzliche Erfahrung bringen konnte, die sich meiner Meinung nach auch sehr positiv auf die Gesamtausf├╝hrung von ┬╗Persistence┬ź ausgewirkt hat.

Eine stilistische Zuordnung des Sounds der Band - ob es sich nun eher um progressiven Rock, oder doch um solchen Metal handelt - ist bei PERENNIAL QUEST nur sehr schwer m├Âglich, denn dazu kommen die Tracks zu vielschichtig aus den Boxen. Die Truppe vermeidet generell etwaige Soloeskapaden, tritt stattdessen immerzu im Kollektiv auf und wei├č die Songs trotz aller F├╝lle an Details mit jeder Menge an Emotionen zu spicken. Zudem stellen PERENNIAL QUEST beeindruckend unter Beweis, da├č wir es in ihrem Fall nicht nur mit talentierten Komponisten zu tun haben, sondern da├č die Musiker auch zu nicht minder kompetenten Arrangeuren zu z├Ąhlen sind. Zwar lassen sich im Laufe der Spielzeit durchaus auch Querverweise zu einigen Gr├Â├čen aus dem Business (DREAM THEATER und PAIN OF SALVATION, aber auch SAVATAGE zu ┬╗Dead Winter Dead┬ź-Zeiten, EVERON und vor allem SYLVAN - an deren Art und Weise des "Aufspielens" ich mich des├Âfteren erinnert f├╝hle, noch vielmehr aber erkenne ich Parallelen zwischen den beiden Formationen durch die nicht un├Ąhnlich "eigenbr├Âtlerische" Art und Weise ihrer Ver├Âffentlichungen) herstellen, dennoch ist es in erster Linie eine geh├Ârige Portion Eigenst├Ąndigkeit, die ┬╗Persistence┬ź pr├Ągt.

Diese kommt in erster Linie dadurch zur Geltung, da├č auf mittlerweile eher "konventionelle" Progressive-Sounds, sowie "Frickel-Orgien" verzichtet wird und die Band stattdessen bestrebt ist, ihre Emotionen auch an den Zuh├Ârer zu vermitteln. Dieses Unterfangen ist den Burschen auch fraglos gegl├╝ckt, auch wenn der Gesang mitunter eine Spur zu theatralisch wirkt und die emotionsgeladenen Passagen dadurch ein wenig unnat├╝rlich und ├╝bertrieben klingen.

Aber diese wenigen Momente k├Ânnen den ├╝beraus positiven Eindruck von ┬╗Persistence┬ź nur geringf├╝gig schm├Ąlern, viel eher ist dieses Album - aus dem das imposante Monumentalepos ÔÇ║A Perennial QuestÔÇ╣, das mit Sicherheit auch eine eigene Ver├Âffentlichung Wert gewesen w├Ąre, herausragt - der Prog-Gemeinde w├Ąrmstens zu empfehlen.

http://www.perennial-quest.de/

info@perennial-quest.de

kollektives Proggen


Walter Scheurer

 
PERENNIAL QUEST im ├ťberblick:
PERENNIAL QUEST – Persistence (Do It Yourself)
PERENNIAL QUEST – Persistence (Do It Yourself)
┬ę 1989-2020 Underground Empire



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