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DYING REGRET

The Price Of Human Ruin

(5-Song-CD-R: Preis unbekannt)

Die vor kurzer Zeit von diesen Amis in die Umlaufbahn geschickte, als Appetizer fĂŒr vorliegendes Album gedachte 2-Track-Promo wußte nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, daß die beiden Songs â€șPieces Of Meâ€č und â€șThe Markâ€č sehr abwechslungsreich gestaltet waren und von deftig-frickeligen bis hin zu zwingend eingĂ€ngigen, melodiösen Passagen ein sehr breites Spektrum an KlĂ€ngen zu bieten haben, zu gefallen, und nach genauerer Hingabe zum Output dieser Formation kann festgestellt werden, daß offenbar genau das die Intention von DYING REGRET zu sein scheint. Logischerweise sind beide genannten Tracks auch Bestandteil dieser EP, stellen zudem auch noch die erweiterte Eröffnung dar und haben auch beim nunmehr bereits x-ten Durchlauf nichts von ihrer Klasse eingebĂŒĂŸt. Deshalb sollte aber die QualitĂ€t der weiteren Tracks keineswegs angezweifelt werden, denn auch die anderen drei Nummern haben es redlich verdient, Gehör zu finden.

Mit â€șMakes Me Strongerâ€č lassen uns Willie Powell und Ben Lazzaro, die beiden Gitarristen der Band aus San Diego, erneut wissen, daß moderner Metal in amerikanischer PrĂ€gung perfekt mit typisch schwedischen Riffs harmoniert, wĂ€hrend die Rhythmusabteilung dazu massive Grooves vom Stapel lĂ€ĂŸt, wodurch ein weiterer Ohrwurm in der Grauzone aus BrachialitĂ€t und Melodik gediehen ist. Derber gehen es DYING REGRET dann in â€șLosing In The Endâ€č an, wobei aber auch hier immer noch ein satter Batzen Melodie zu eruieren ist. Das Riffing erinnert zudem dezent an PANTERA, was ja nicht unbedingt von schlechtem Geschmack spricht und obendrein auch nicht gerade eine ĂŒble Referenz darstellt. Den Abschluß von »The Price Of Human Ruin« stellt â€șReason To Liveâ€č dar, ein von klaren Gesangslinien und melodischen Parts durchzogener Groove-Hammer im Stile von LAMB OF GOD und Konsorten.

Als Fazit kann man festhalten, daß DYING REGRET sowohl auf aggressivem Terrain zu beeindrucken wissen, die Jungs aber auch ein verdammt gutes und ausgeprĂ€gtes GespĂŒr fĂŒr Melodien besitzen.

Es wĂŒrde mich nicht wundern, wenn wir in KĂŒrze mehr - und das auch in noch gewichtigeren Medien - von DYING REGRET lesen könnten.

http://www.dyingregret.com/

Derbes mit Melodie-Batzen


Walter Scheurer

 
DYING REGRET im Überblick:
DYING REGRET – Dying Regret (Do It Yourself)
DYING REGRET – The Price Of Human Ruin (Do It Yourself)
© 1989-2020 Underground Empire



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