UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 36 → Review-Überblick → Do It Yourself-Review-Überblick → INFERNÄL DEATH – »Deathcult - The Final Inquisition«-Review last update: 26.02.2021, 07:51:10  

last Index next
INFERNÄL DEATH-CD-Cover

INFERNÄL DEATH

Deathcult - The Final Inquisition

(7-Song-CD-R: € 5,- plus Porto & Verpackung)

Beeinflußt von den "Old Gods Of Extreme Metal" haben sich im Jahr 2006 in Mönchengladbach drei Jungs, die sich fortan die Pseudonyme Hellish Nekronaut, Necromaniac und Blasphemic Deströyer gegeben haben, zusammengetan um "Hellish Old School Metal" zu spielen. Nachdem im Jahr darauf das Line-up durch Infernal Goatfukker komplettiert wurde, machten sich die Burschen hurtig ans Einspielen ihres ersten Demos »The First Attakk«. Ihr Live-Debut gaben INFERNÄL DEATH ebenso im letzten Jahr und zwar im niederländischen Tilburg. Danach stieg Blasphemic Deströyer aus, doch mit Bestial Hellchunk konnte in kurzer Zeit ein adäquater Ersatzmann gefunden werden. Das erste Demo schien im Underground verdammt gut angekommen zu sein, denn nach einigen positiven Reviews ist die erste Auflage bereits ausverkauft. Doch das Quartett war keineswegs faul, sondern hat offenbar dadurch einen weiteren Motivationsschub erhalten und sich mächtig ins Zeug gelegt, um uns nun »Deathcult - The Final Inquisition« um die Ohren zu knallen.

Mächtig räudiger Thrash Metal mit einer satten Dosis antikem Death und urwüchsigem Black Metal im Stile der Gottväter VENOM ist darauf enthalten und über die gesamte Spielzeit von knapp über 25 Minuten wird deutlich, wie schwer diese Jungs tatsächlich in der alten Schule verankert sind.

Moderne Anleihen? Fehlanzeige.

Abgefahrene, progressive Passagen? Nicht im geringsten.

Frickelorgien? Nicht einmal im Ansatz.

Etwaige Anklänge aus anderen Genres? Nicht die Spur.

Was denn dann?

Das was zu erwarten war: Eine mächtige Ladung primitiv-rumpelnder und sympathisch-chaotisch angelegter Tracks, die allesamt klingen, als würde uns ein in eben jener Machart eingehämmertes Demo von anno dunnemals erneut zum Fraß vorgesetzt. Auch der Sound dieses Werkes versprüht "altschuliges" Flair, die lyrischen Ergüsse kommen ebenso treffsicher an die Zielgruppe und der Kreisch-Gesang von Infernal Goatfukker in Manier des jungen Mille paßt ebenso perfekt zum Gesamterscheinungsbildes, dieser in einschlägigen Kreisen bereits beliebten Formation, die zudem auch das Zeug zur Kultband besitzt, allerdings ebenso vor Vollverrissen und völliger Ablehnung nicht sicher sein kann.

Aber das wird der Band am Allerwertesten vorbei gehen, denn auf »Deathcult - The Final Inquisition« gibt es Musik von Fans für Fans, und zwar ausschließlich für Fans des uralten, räudigen und primitiven Thrash Metal. Für die ist dieses Album geradezu ein gefundenes Fressen geworden, eingespielt von einem Haufen metallischer Gottesanbeter.

In diesem Sinne: "Love 'Em Or Hate 'Em!"

http://myspace.com/infernaldeathcologne

99,99 % Old School


Walter Scheurer

 
INFERNÄL DEATH im Überblick:
INFERNÄL DEATH – Deathcult - The Final Inquisition (Do It Yourself)
INFERNÄL DEATH – News vom 25.04.2012
© 1989-2021 Underground Empire



last Index next

Alexi Laiho verstirbt zum Jahreswechsel 2020/2021. Mehr dazu in den...
Button: News