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  UE-Home → History → Online Empire 35 → Review-├ťberblick → Rundling-Review-├ťberblick → MARAMON – ┬╗Me, Myself, I┬ź-Review last update: 19.09.2021, 21:27:20  

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MARAMON – Me, Myself, I

CYNISCOPE RECORDS (Import)

Auch wenn die Historie dieser Band davon berichtet, da├č MARAMON einst als Black Metal-Formation ins Rennen gegangen sind und auf zwei Demos den Underground mit schwarzmetallischem Material erfreuen konnten, ist heutzutage davon nicht mehr wirklich viel zu sp├╝ren. Wie es zur Stilumkehr gekommen ist, vermag zwar wohl nur die Band selbst zu kommentieren, Tatsache ist aber jedenfalls, da├č sich jenes Label, das den Burschen einst einen Vertrag angeboten hatte, finanztechnisch ├╝bernommen hatte und deshalb l├Ąngst nicht mehr existiert. Ohne jetzt businesstechnische Theorien aufstellen zu wollen, haben sich MARAMON davon offenbar keineswegs ersch├╝ttern lassen und offerieren uns nun ihr aktuelles Werk ┬╗Me, Myself I┬ź. Auch wenn darauf, zumindest gesangstechnisch, sehr wohl noch vereinzelte Versatzst├╝cke aus dem heftigeren Metal-Bereich verewigt wurden, haben wir es nunmehr mit einer Art Modern Rock/Metal-Crossover zu tun, der vor allem eines kann: ins Geh├Âr gehen!

Mit dem Titelsong ist dem schwedischen Quintett ein wirklich imposanter Track, besser gesagt ein chart-verd├Ąchtiger Hammer gegl├╝ckt, der ihnen endlich nicht nur den erhofften seri├Âsen Deal einbringen sollte, sondern der dar├╝ber hinaus auch als Vorgabe f├╝r die nunmehr als Vergleich dienende Elite des sogenannten "modernen Metal" herhalten wird m├╝ssen. Richtig gelesen, MARAMON haben eine satte Melange in petto, die Fans von IN FLAMES, ├╝ber Freunde von SOILWORK bis hin zu Anh├Ąngern von TEXTURES oder auch RAUNCHY ansprechen sollte, wobei vor allem Peter Ristiharju am Mikro durch seinen extrem variablen Vortrag, der in allen Lebenslagen gut klingt, zu beeindrucken wei├č. Zudem lassen auch die Gitarristen keine W├╝nsche offen und offerieren eine ganze Wagenladung fette Riffs, feine Harmonien und gelungene Leads. Zwar schaffen es MARAMON im weiteren Verlauf der Spielzeit nicht mehr, an ihre Leistung im Titeltrack heranzukommen, aber offenbar waren sich die Burschen bereits im Vorfeld dieser Ver├Âffentlichung ├╝ber die Qualit├Ąt dieser Nummer bewu├čt und haben zu eben jener auch ein Video gedreht, das als Bonus auf dem Album verewigt wurde.

Feine Sache, von der hoffentlich auch s├Ąmtliche A&Rs weltweit Wind bekommen werden!

http://www.maramon.net/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
MARAMON im ├ťberblick:
MARAMON – Me, Myself, I (Rundling)
MARAMON – News vom 16.12.2005
MARAMON – News vom 23.07.2007
MARAMON – News vom 05.01.2008
MARAMON – News vom 30.11.2008
MARAMON – News vom 24.05.2009
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