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CUBENSIS – Metaphysical Impact

666 PRODUCTION (Import)

Die bis vor kurzer Zeit bei uns gĂ€nzlich unbekannte Formation CUBENSIS aus Frankreich hat ihr Versprechen gehalten und offeriert uns mit »Metaphysical Impact« nun ihr erstes Langeisen. Die auf der Vorab-Promo enthaltenen Tracks sind logischerweise wesentliche Bestandteile davon und offenbaren auch die stilistischen Eckpunkte des musikalischen Schaffens dieses Quartetts. Nahezu zeitgleich zur Veröffentlichung dieses Debuts hat die Band bereits die Ehre, auf ausgedehnte England-Tournee zu gehen, ehe CUBENSIS in BĂ€lde auch ihre Heimat flĂ€chendeckend abgrasen werden, wo, neben einigen Headliner-Shows, auch ein Support-Slot fĂŒr TREPONEM PAL auf dem Programm steht. Kein schlechte Ausgangslage also, in der sich die Band im Moment befindet, und mit diesem Album in der Hinterhand sollte es auch so weitergehen. Die Essenz der drei Tracks der Promo-CD war im Prinzip die sehr abwechslungsreiche Version von Nu/Modern Metal, wobei diese Burschen allerdings sehr wohl fĂŒr Akzente zu sorgen wissen, indem sie ihre Kompositionen mit so manchen Überraschungen garniert prĂ€sentieren. Eigenartigerweise eröffnen CUBENSIS »Metaphysical Impact« gleich mit dem Titelsong, der an und fĂŒr sich weniger reprĂ€sentativ fĂŒr den Stil der Formation ist, steigen sie damit doch eher verhalten und gemĂ€ĂŸigt in ihr mĂ€chtiges modernes Metal-GebrĂ€u ein. Aber vielleicht war damit so etwas wie die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm geplant. Besagter Song zĂŒndet zwar fraglos, aber es gibt dennoch jede Menge Songs auf »Metaphysical Impact«, die wesentlich besser als Opener geeignet gewesen wĂ€ren, weil diese durchschlagskrĂ€ftiger und heftiger gestaltet wurden, um der Band einen idealen Einstieg bei den Zuhörern zu ermöglichen. Aber egal, ihre Melange aus Nu Metal, Metalcore, Groove der SOULFLY-Abteilung, modernem Thrash und gelegentlichen AusflĂŒgen in eher ruhiger angelegte Stilistiken knallt im Endeffekt trotzdem mĂ€chtig. In erster Linie lassen es CUBENSIS nĂ€mlich sehr wohl ordentlich krachen, und spĂ€testens, wenn ihr brachiales Stil-GebrĂ€u förmlich aus den Boxen donnert wie in â€șThe Revered Wineâ€č oder â€șHoweverâ€č, ist fĂŒr schwitzende, tobende und hopsende Leiber gesorgt. Allerdings verstehen sich diese Franzosen, wie schon kurz erwĂ€hnt, keineswegs als reinrassiges Groove-Donner-Unternehmen, sondern lassen immer wieder melancholische und ruhigere Elemente anklingen. Speziell hinsichtlich des Gitarrenspiels von Ben muß der Begriff Grunge genannt werden, lassen doch die ruhigeren Passagen immer wieder an jenen Stil denken.

Nicht zuletzt deshalb ist »Metaphysical Impact« zu einem sehr abwechslungsreichen Album geworden, auf dem trotz allem aber der Donner regiert.

http://myspace.com/cubensisband

ordentlich 8


Walter Scheurer

 
CUBENSIS im Überblick:
CUBENSIS – Cubensis (Do It Yourself)
CUBENSIS – Metaphysical Impact (Rundling)
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