UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 33 → Review-Überblick → Do It Yourself-Review-Überblick → FRAISE – Â»A New Beginning«-Review last update: 04.12.2020, 15:33:10  

last Index next

FRAISE

A New Beginning

(12-Song-CD-R: Preis unbekannt)

Dieses aus Alingsas stammende Quintett konnte schon fĂŒr das im Jahre 2004 veröffentlichte Debut »Hellicornia« reichlich positives Feedback einfahren und auch wenn der Truppe keineswegs fĂŒr innovative Musik gratuliert werden konnte, so haben FRAISE sehr wohl Lob fĂŒr ihre starken Songs erhalten, und genau das wird den fĂŒnf Jungs auch fĂŒr »A New Beginning« widerfahren.

Auch wenn seit dem Debut reichlich Zeit verstrichen ist und die Szene im Moment ohnehin nicht gerade arm ist an jungen und hoffnungsvollen Formationen, so wissen FRAISE auch auf ihrem Zweitwerk mit melodiösen, knackigen und kraftvollen Metal-Songs zu beeindrucken. Seit »Hellicornia« mußte die Band an drei Positionen umbesetzt werden, was wohl die lange Wartezeit erklĂ€rt, auf das Songwriting scheint sich das allerdings weiter positiv ausgewirkt zu haben, denn nunmehr sind es nicht mehr nur einfach gute Songs, sondern teilweise sogar Hits, die FRAISE anzubieten haben. Schon der entfernt an NOCTURNAL RITES erinnernde Opener â€șFall A Preyâ€č kann als solcher bezeichnet werden und ĂŒberzeugt als melodiöser Metal-Song im gemĂ€ĂŸigten Uptempo-Bereich. Mitunter klingen die Jungs auch sehr hardrockig-traditionell, wie in â€șColours Of Sinâ€č, bei dem eine PRETTY MAIDS-Schlagseite nicht von der Hand zu weisen ist. Das zunĂ€chst frappant an SURVIVORs â€șEye Of The Tigerâ€č erinnernde â€șSign Of Victoryâ€č hĂ€tte in Summe gut und gerne auch von der finnischen Hitschmiede THUNDERSTONE stammen können, wĂ€hrend der Doublebass-Rocker â€șMidnight Moonâ€č auch auf den letzten HAMMERFALL-Outputs seine Berechtigung gehabt hĂ€tte.

In Form von â€șTake Me Awayâ€č lassen uns FRAISE zudem auch noch wissen, daß melodiöser Metal auch die 80er Jahre bestimmt hat und offerieren eine Komposition, die gut und gerne auch aus dem Fundus von 220 VOLT stammen könnte. Das ein wenig schleppend eröffnende, dann balladesk intonierte und nicht minder zwingende â€șWhere Angels Flyâ€č gönnt dem Zuhörer knapp vor Ende der Spielzeit ein kleines PĂ€uschen, um sich optimal auf das Finale in Form des RISING FORCE-verdĂ€chtigen â€șEuphoriaâ€č vorbereiten zu können und sich in eine solche versetzen zu lassen.

In mir haben FRAISE definitiv Euphorie ausgelöst, auch wenn man anmerken muß, daß SĂ€nger Ola Hedman vor allem in den höheren Bereichen noch ein wenig dĂŒnn auf der Brust klingt. Aber das bekommt der Knabe bis zum nĂ€chsten Mal bestimmt in den Griff, davon bin ich ĂŒberzeugt.

http://www.fraise.se/

contact@fraise.se

welch ein Neuanfang


Walter Scheurer

 
FRAISE im Überblick:
FRAISE – A New Beginning (Do It Yourself)
FRAISE – Hellicornia (Do It Yourself)
FRAISE – ONLINE EMPIRE 70-"Known'n'new"-Artikel
© 1989-2020 Underground Empire



last Index next

Unser CoverkĂŒnstler von Ausgabe 58 war Georg Huber. Die zugehörige Homepage findet Ihr
Button: hier