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  UE-Home → History → Online Empire 33 → Review-Überblick → Do It Yourself-Review-Überblick → SLAVE ZERO – Â»The Pain Remits«-Review last update: 05.11.2020, 18:45:40  

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SLAVE ZERO

The Pain Remits

(5-Song-CD-R: ÂŁ 9,50)

Lust auf eine satte Dosis Death Metal, die nicht gen Schweden schielt, vollkommen frickelfrei dargeboten wird und sowohl massives Geblaste, mÀchtige Grooves, aber auch rÀudige Lava-Sound-Passagen innehat? Ja?

Dann gut aufgemerkt, denn diese fĂŒnf jungen Herren von der irischen Insel offerieren uns mit »The Pain Remits« ein exakt solches, schwer nach der ganz alten Schule des Todesmörtel klingendes Werk. Der derbe Todesmetall der Truppe kommt auf spielerisch ansprechendem Niveau aus den Boxen, verfĂŒgt aber auch ĂŒber jede Menge an Überraschungsmomenten. Hinsichtlich der massiven Grooves muß zwar der Name OBITUARY als Vergleich fallen, aber die Iren haben in erster Linie ein sehr eigenstĂ€ndiges Werk abgeliefert, da sie sich hinsichtlich der EinflĂŒsse sehr wohl nach mehreren Seiten orientieren. Vor allem der Gesangsvortrag klingt sehr abwechslungsreich und sticht aus diesem Genre geradezu heraus. Kein Wunder, schließlich teilen sich bei SLAVE ZERO Graeme V. Flynn als hauptamtlicher Schreihals, Bassist Andy Coade, der fĂŒr den gutturalen Vokalbeitrag zustĂ€ndig ist, und Gitarrist Eddie O'Malley, von dem offenbar die immer zu hörenden Kreischattacken stammen, den Gesang, wobei die sehr Hardcore-infiltirert tönenden Sangespassagen von Graeme in der Überzahl sind. Neben den bereits kurz erwĂ€hnten "Handbremsen"-Passagen im Stile der Großmeister AUTOPSY kommen vor allem in den extrem harten Momenten auch musikalische EinflĂŒsse aus dem Hardcore-Bereich der ganz alten Schule ans Tageslicht, was gut zum gesamten Erscheinungsbild paßt. Die Basis bleibt aber ĂŒber die gesamte Spielzeit von gut 25 Minuten eindeutig der Death Metal. Daß SLAVE ZERO aber wesentlich mehr drauf haben, als bloß derbe KlĂ€nge zu offerieren, kommt vor allem beim Rauswurf namens â€șFacelessâ€č zum Vorschein. Von feinen Akustik-Gitarren eröffnet, wird diese Nummer in Folge zu einem Midtempo-Brecher allerheftigster KajĂŒte, in den zusĂ€tzlich noch einige Blastbeats eingebaut wurden, welche die Nachenmuskulatur mĂ€chtig strapazieren.

SLAVE ZERO zeigen sich trotz ihrer Jugend und der noch nicht wirklich vorhandenen Erfahrung bereits sehr gereift und haben mit »The Pain Remits« ein auch soundtechnisch nach alter Schule klingendes Album abgeliefert, das die Basis fĂŒr eine vielversprechende Zukunft sein sollte.

http://www.slavezero.net/

info@slavezero.net

alte Schule, aber verschiedene Klassen


Walter Scheurer

 
SLAVE ZERO (vorhergehende Besetzung) im Überblick:
SLAVE ZERO – The Pain Remits (Do It Yourself)
SLAVE ZERO – News vom 02.12.2009
SLAVE ZERO – News vom 12.03.2010
SLAVE ZERO – News vom 22.11.2010
SLAVE ZERO – News vom 07.07.2011
andere Projekte des beteiligten Musikers John Roche:
GAMA BOMB – The Terror Tapes (Rundling)
GAMA BOMB – Untouchable Glory (Rundling)
GAMA BOMB – ONLINE EMPIRE 55-"Living Underground"-Artikel
GAMA BOMB – News vom 03.04.2012
GROT (IRL/US) – News vom 28.11.2012
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