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GODIVA (CH) – Destruction

MAUSOLEUM RECORDS/SOULFOOD

Diese Schweizer sind bereits seit einigen Jahren in der Szene aktiv und konnten sich in ihrer Heimat, nicht zuletzt durch unzĂ€hlige Auftritte im Vorprogramm namhafter GrĂ¶ĂŸen, bereits einen sehr guten Ruf erspielen. Nach einem eher mittelprĂ€chtigen Debut im Jahre 2003 folgte vor zwei Jahren der Einstand ihres Landsmannes Fernando Garcia am Mikro auf dem zweiten Album »Call Me Under 666«. Schon darauf zeigten sich GODIVA wesentlich stĂ€rker als noch zu Beginn ihrer Laufbahn.

Mit einem neuem Businesspartner im RĂŒcken und zwölf neuen Songs im GepĂ€ck stellen die Herrschaften auf ihrem dritten Album unter Beweis, daß es wohl nicht zuletzt dem Einstieg von Fernando zu verdanken ist, daß GODIVA im Bereich des traditionellen Heavy Metal in ihrer Heimat mittlerweile zu den Flaggschiffen zu zĂ€hlen sind. Die Jungs lassen auf »Destruction« nichts anbrennen und offerieren Songs, die genau das innehaben, was man von derlei KlĂ€ngen auch erwartet. GODIVA sind spieltechnisch ĂŒber jeden Zweifel erhaben, variieren geschickt das Tempo, wechseln demnach immer wieder zwischen Up- und Midtempo, lassen jedoch balladeske Momente auf »Destruction« völlig vermissen.

In den eher groovigen Passagen lĂ€ĂŸt Fernando viel eher Erinnerungen an seine persönliche Vergangenheit aufkommen. â€șVicious Bladeâ€č klingt in meinen Ohren wie gen Metal gebĂŒrstete alte VICTORY und weiß ebenso zu ĂŒberzeugen, wie der fulminante Opener â€șCrawl In The Nightâ€č, das gen ACCEPT verbeugte â€șPedal To The Metalâ€č oder der Stampfer â€șHell's On Fireâ€č. Auf Kitsch und Pomp wird hier ebenfalls zur GĂ€nze verzichtet, der Metal hat also durch die Bank das Sagen, Melodien und Hooks sind aber dennoch selbstredend in rauhen Mengen vorhanden und der HĂ€rtegrad paßt ebenfalls. Was also braucht das Bangerherz mehr?

Auch wenn GODIVA mit Sicherheit keinen Innovationspreis fĂŒr »Destruction« einfahren werden können, darf der Traditionsmetaller dieses Album bejubeln, denn gutgemachte Songs haben die Schweizer ohne wenn und aber in petto und das in nicht zu geringer Anzahl. Im direkten Vergleich zu ihrem bisherigen Schaffen dĂŒrfen sich GODIVA dafĂŒr das Etikett "bislang stĂ€rkste Veröffentlichung" anheften.

Ob dadurch auch die Geschichte vom berĂŒhmt-berĂŒchtigten dritten Album im Verlauf einer Karriere zum Tragen kommt, wird man erst sehen.

http://www.godiva.ch/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
GODIVA (CH) im Überblick:
GODIVA (CH) – Call Me Under 666 (Rundling)
GODIVA (CH) – Call Me Under 666 (Rundling)
GODIVA (CH) – Destruction (Rundling)
GODIVA (CH) – Godiva (Rundling)
GODIVA (CH) – News vom 12.01.2005
GODIVA (CH) – News vom 22.01.2009
andere Projekte des beteiligten Musikers Fernando Garcia:
BI$$ – Bi$$ (Rundling)
FIRECHAIN – News vom 29.10.2002
FIRECHAIN – News vom 03.02.2003
GERMAN ROCK STARS – Wings Of Freedom (Rundling)
Soundcheck: VICTORY (D, Hannover)-Album »Temples Of Gold« im "Soundcheck Metal Hammer 17-18/90" auf Platz 7
siehe auch: Alex Beyrodt klĂ€rt Fehlmeldung, daß Paul Shortino neuer SĂ€nger von VICTORY sei
WICKED SENSATION (D) – Exceptional (Rundling)
WICKED SENSATION (D) – News vom 03.01.2005
siehe auch: Fernando Garcia lehnt Angebot zur Teilnahme an VICTORY-Reunion ab.
andere Projekte des beteiligten Musikers Mitch Koontz:
AVANISH – Revenge When Death Awakes (Do It Yourself)
AVANISH – News vom 02.04.2002
DOWNSPIRIT – News vom 16.10.2008
DOWNSPIRIT – News vom 24.02.2009
andere Projekte des beteiligten Musikers Sammy Lasagni:
GODS OF SILENCE – News vom 08.01.2017
KIRK – Masquerade (Rundling)
KIRK – ONLINE EMPIRE 51-"Known'n'new"-Artikel
KIRK – News vom 08.01.2017
PANORAMA (International) – News vom 13.10.2017
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