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GODDAMNED X

The Art Of Closing Eyes

(9-Song-CD-R: Preis unbekannt)

Seit der Veröffentlichung ihrer letzten Scheiblette »Marching Through The Inferno« im Jahre 2004 hat sich mächtig viel getan im Lager der österreichischen Formation GODDAMNED X: Nach unzähligen Einzelauftritten und solchen in Kombination mit weiteren Underground-Acts, schafften es die vier Musiker auch etliche Gigs als Support für etablierte Größen wie CROWBAR, DISMEMBER, BEHEMOTH oder DISSECTION zu spielen. Obendrein durften GODDAMNED X auch noch bei Festivals wie dem "Fuck The Commerce", dem "Kaltenbach Open Air" oder dem "Metalcamp" auftreten, ehe man noch im letzten Jahr mit den Aufnahmen zu »The Art Of Closing Eyes« startete. Noch bevor die Scheibe veröffentlicht wurde, ging es im Gefolge von VADER und GOD DETHRONED auf Tournee und nun endlich dürfen die Fans auch das aktuelle Album des Quartetts beklatschen. Und genau das werden sie auch tun, denn GODDAMNED X zeigen sich auf »The Art Of Closing Eyes« merklich gereift und das in vielerlei Hinsicht. Die neuen Songs bieten ein sehr breitgefächertes Spektrum an todesmetallischen Klängen, haben aber - offensichtlich aufgrund der erworbenen Erfahrung der Musiker - allesamt gemeinsam, daß sie sehr schlüssig geworden sind.

Egal, ob die Band im heftigen Uptempo-Bereich mit lässiger Thrash Metal-Schlagseite bolzt (›All Gods Slain‹ bzw. ›Doomsday Device‹), tempomäßig eine fast schon skurrile Melange anzubieten hat, wie im Titeltrack, den BOLT THROWER-Panzer aus der Garage holt (›Devour The Enemy‹), entfernt an ENTOMBED zu deren Death'n'Roll-Blütezeit erinnert (›Cashmere Boogie‹) oder dezent progressive Death Metal-Kompositionen anzubieten hat, wie mit ›The Bonds That Blind‹ oder ›All Walls Will Be Torn Down‹, GODDAMNED X wissen immerzu, die Nackenmuskulatur zu strapazieren und auch die Gehirnwindungen zu knacken, sprich ihr Material dort festsetzen zu lassen, unabhängig ob Mid- oder Uptempo das Geschehen der immerzu mit sozialkritischen Texten versehenen Kompositionen regiert. Mit »The Art Of Closing Eyes« brauchen GODDAMNED X definitiv keine internationalen Vergleiche zu scheuen, intensiv und voller Wucht dröhnen dem Zuhörer alle neun Geschosse aus den Boxen entgegen. Nicht zuletzt ob des druckvollen Sounds kommt die Intensität der Songs von GODDAMNED X auch auf Silberling gut zur Geltung, was jetzt aber nicht heißen soll, daß man keine Gigs der Band mehr zu besuchen braucht, denn diese sind und bleiben ein Erlebnis.

http://www.goddamnedx.com/

contact@goddamnedx.com

gottverdammt gelungen


Walter Scheurer

 
GODDAMNED X im Überblick:
GODDAMNED X – The Art Of Closing Eyes (Do It Yourself-Review von 2007)
GODDAMNED X – News vom 27.06.2009
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