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PUPPET SHOW – The Tale Of Woe

PROGROCK RECORDS/H'ART

Mit ihrem Debutalbum »Traumatized« konnten die Amis PUPPET SHOW anno 1998 für Furore in Prog-Kreisen sorgen und auch wenn neun Jahre seit damals ins Land gezogen sind, wird sich die damals akquirierte Klientel mit Sicherheit an Album und Band erinnern. Scheinbar stellt das Genre "Prog" eine rühmliche Ausnahme im Musikbusiness diesbezüglich dar.

Wie auch immer, wer seinen Prog gerne britisch-getüncht und von Einflüssen der letzten 30 Jahre gespickt, konsumiert, sollte hier goldrichtig liegen. Während man im Opener ›Seasons‹ einen Hauch Fish, oder genauer gesagt MARILLION mit ihrem ersten Frontmann, zu Gehör bekommt, erinnert der anschließende Fast-Viertelstünder ›The Seven Gentle Spirits‹ dezent an GENESIS zu deren Blütezeit. In Folge bekommt der geneigte Fan dann weiterhin nicht unähnlich angelegte Tracks zu Gehör, ehe man sich an der arg chaotisch anmutenden und ganz und gar nicht zum restlichen Material passenden Komposition ›God's Angry Man‹ erfreuen darf, die ich stilistisch überhaupt nicht zuordnen kann, bevor das Album mit dem irgendwie an die sympathischen Skandinavier von WOBBLER erinnernde ›On Second Thought‹ beendet wird.

In Summe ist »The Tale Of Woe« ein sehr spannungsgeladenes Prog-Epos geworden, dem keine Zutat dieses Genres fehlt. Allerdings darf nicht vergessen werden, daß es den Amis auch nicht wirklich gelingen konnte, damit eine eigene Duftnote zu setzen.

http://www.puppetshow.com/

ordentlich 9


Walter Scheurer

 
PUPPET SHOW im Überblick:
PUPPET SHOW – The Tale Of Woe (Rundling-Review von 2007)
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