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BASEMENT

Circle Of Pain

(9-Song-CD-R: Preis unbekannt)

"Songs from the basement, burstin' out to all our friends, let them join our symphony", dazu laden BASEMENT in â€șBasement Symphonyâ€č, dem Opener ihres Debutalbums »Circle Of Pain« ein. Auch wenn ich keineswegs zum Freundeskreis der vier Herren zĂ€hle, fĂŒhle ich mich angesprochen, um zu "joinen".

Nach intensivem Genuß von »Circle Of Pain«, bin ich sogar geneigt, darum zu bitten in jenen erlauchten Kreis aufgenommen zu werden, denn nicht nur die â€șBasement Symphonyâ€č weiß zu gefallen, BASEMENT lassen nach diesem Album sogar darauf hoffen, daß es endlich einmal wieder einer österreichischen Band gelingen kann, ĂŒber die Landesgrenzen hinaus erfolgreich zu sein. Dabei machen es die vier Herrschaften dem Zuhörer gar nicht einmal einfach, sich mit dem Songmaterial anzufreunden. Irgendwie haben es BASEMENT nĂ€mlich geschafft, eine eigene Nische zu finden und sich in dieser festzusetzen. FĂŒr progressiven Rock, der in den Songs immer wieder zu hören ist, klingen StĂŒcke wie beispielsweise der Titeltrack einfach zu gerade und zu heftig, fĂŒr traditionellen Hard Rock, der ebenfalls immer wieder zu hören ist, sind BASEMENT ĂŒber weite Strecken aber ein wenig zu abgefahren und zu sperrig. Von daher könnte es allerdings ein Problemchen geben, Fanscharen zu rekrutieren, aber da sich QualitĂ€t auf Dauer doch durchsetzt, mache ich mir keine Sorgen. Besagter Titelsong lĂ€ĂŸt mich nicht nur vom Titel her ein wenig an ROUGH SILK denken, auch jene deutsche Band konnte man stilistisch kaum zuordnen, da sie immer wieder zwischen verschiedenen Genres wechselte. Dominierend ist ĂŒber die gesamte Spielzeit von »Circle Of Pain« vor allem das harmonische Zusammenspiel der Gitarristen Manfred Köck und Bernhard Scholz, wobei Zweitgenannter auch mit seinem variablen Gesang ĂŒberzeugen kann. Die Rhythmusfraktion Christian Bernhard (b) und Karl Novotny (d) weiß ebenfalls zu gefallen und ist perfekt aufeinander eingespielt. Da wir es hier mit "alten Hasen" zu tun haben, ist das aber auch nicht weiter verwunderlich. Karl war ĂŒbrigens vor Urzeiten Mitglied bei KYRIE ELEISON, die bis heute die wichtigste Formation in Sachen symphonischer Rockmusik in Österreich geblieben sind. Ob es BASEMENT so weit schaffen können, bleibt abzuwarten, der von dieser Band eingeschlagene Weg erscheint mir jedenfalls als ein sehr hoffnungsvoller.

BASEMENT sind spieltechnisch ĂŒber jeden Zweifel erhaben und haben es geschafft, sich mit ihren Songs nirgendwo zu sehr anzunĂ€hern, auch wenn sie ihre EinflĂŒsse, die von DEEP PURPLE bis hin zu SYMPHONY X reichen, mitunter krĂ€ftig durchklingen lassen, aber das lĂ€ĂŸt sich ja auch bei bekannteren Acts nicht von der Hand weisen.

http://www.basement.at.tt/

bernhard.scholz@kabsi.at

zwischendrin


Walter Scheurer

 
BASEMENT im Überblick:
BASEMENT – Circle Of Pain (Do It Yourself)
© 1989-2020 Underground Empire



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