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NOSGOTH

Lines Of Sorrow

(8-Song-CD: € 9,- plus Porto & Verpackung)

Der Name NOSGOTH geistert schon einige Zeit in der österreichischen Szene herum und ist dort kein unbekannter mehr. Kein Wunder, denn zum einen existiert dieses Sextett bereits seit fast zehn Jahren und zum anderen ist die hiesige Szene ja auch recht überschaubar. Allerdings ist die österreichische Metal-Szene aber auch gerade dafür bekannt, daß vor allem Bands mit einer Dame am Mikro zu beeindrucken wissen. Die mittlerweile international bekannten EDENBRIDGE seien hier in erster Linie erwähnt, aber auch VISIONS OF ATLANTIS sind gerade dabei, den Durchbruch in größerem Rahmen zu schaffen.

Mit letztgenannten verbindet NOSGOTH zunächst einmal die ursprüngliche Herkunft, denn auch NOSGOTH stammen aus der Steiermark, aber auch die Tatsache, daß eine in den USA geborene Sängerin an vorderster Front steht, haben diese beiden Bands gemeinsam. Solmaaz Adeli, so der Name der jungen Dame, die seit geraumer Zeit mit ihrem klassischen ausgebildeten Mezzosopran die Kompositionen von NOSGOTH veredelt, ist auf »Line Of Sorrow« prägend. Der symphonische Metal, den NOSGOTH an und für sich zum besten geben ist ebenso klassisch inspiriert wie der Gesang von Solmaaz und auch immerzu von einer sehr dichten Atmosphäre umgeben. Vor allem wenn die Vokalpassagen gesprochen vorgetragen werden, wie partiell in ›Sound Of The Sea‹ erzeugt die Musik Gänsehaut ohne Ende. Die Gitarren sind in diesem Song an und für sich tonangebend, werden zum Großteil der Spielzeit, vor allem in den ruhigeren Passagen, aber von Tasteninstrumenten in den Hintergrund gedrängt. Generell bieten NOSGOTH recht wenig bang-kompatiblen Stoff, sondern lassen den Zuhörer schlichtweg in Andacht lauschen, um diesem ihre immerzu emotionsgeladenen Kompositionen näherzubringen. ›Entwined Visions‹, in dem phasenweise nur Gesang und Piano zu hören sind, entpuppt sich in Folge dann ebenso als "Gänsehäuter", während bei ›On Death‹ vom Aufbau her der Schatten von NIGHTWISH bedrohlich über der Band hängt. Ansonsten schaffen es NOSGOTH aber vorzüglich, nicht allzu sehr in die Nähe der Marktführer in diesem Genre zu geraten, sondern haben dem Freund von klassisch inspiriertem und sehr symphonisch veranlagtem Metal eine Menge zu bieten.

http://www.nosgoth.at/

info@nosgoth.at

Aus-Goth


Walter Scheurer

 
NOSGOTH im Überblick:
NOSGOTH – Lines Of Sorrow (Do It Yourself-Review von 2007)
NOSGOTH – Nevermore Requiem (Do It Yourself-Review von 2005)
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