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BIOSYSTEM 55 – 2000 Just To Destroy

CASKET/CARGO

Ob BIOSYSTEM 55 mit ihrem Debut so richtig durchstarten können, wird sich erst weisen, die Vorraussetzungen dafür stehen mit »2000 Just To Destroy« aber gar nicht schlecht. Zumindest offerieren die vier Jungs der Zuhörerschaft Klänge, die im Moment zumindest gut zu vermarkten sein müßten, sprich schwer angesagt sind. Der Opener ›Devour‹ klingt von der Ausführung her noch viel mehr nach SOULFLY als EKTOMORF es jemals taten (...was theoretisch und praktisch eigentlich komplett unmöglich ist! - sg) und zudem wagen sich BIOSYSTEM 55 auch an SLIPKNOTsche hysterisch gesprochene Passagen heran, um diese gekonnt in jener Nummer zu integrieren. Obwohl es nicht verwunderlich gewesen wäre, wenn BIOSYSTEM 55 versucht hätten, aus diesen offensichtlichen Einflüssen ein Album zusammenzustellen, hat das Quartett aber noch einiges mehr zu bieten. In erster Linie haben die Italiener reichlich Einflüsse aus dem Nu Metal, aber auch noch ein bißchen Thrash Metal der modernen Art anzubieten, wagen sich auch an Metalcore heran und lassen es manchmal sogar in bester DEFTONES-Manier krachen.

Klar fehlt der Truppe dadurch so etwas wie "Innovationsgeist", aber wen interessiert das schon, wenn ein Album zu 100 Prozent den "Zeitgeist" trifft.

Genau daran werden sich wohl auch im wahrsten Sinne des Wortes die "Geister" an »2000 Just To Destroy« scheiden.

http://www.biosystem55.com/

gut 10


Walter Scheurer

 
BIOSYSTEM 55 im Überblick:
BIOSYSTEM 55 – 2000 Just To Destroy (Rundling-Review von 2006)
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