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CAROLINE BLUE

Slave To The Hourglass

(5-Song-CD-R: 7,99 US-Dollar)

Ein Trio aus dem Bundesstaat New York hat es sich zum Ziel gemacht, in dieser klassischen Besetzung den guten alten Hard Rock am Leben zu erhalten. Weder Musik noch die Songs an sich sind besonders originell, aber dafür sehr effektiv. Das Trio, bei dem Gitarrist Wayne W. Johnson auch den Gesang übernimmt und seine beiden Mitstreiter Monster Mike Merrifield (d, der in der Zwischenzeit scheinbar den vakanten Posten hinter dem Schlagzeug fix übernommen hat, während er sich das Drumming auf der Scheibe mit Dave Victory geteilt hat) und Jonny Sniper am Baß, machen gar kein Hehl daraus, von Bands wie KISS oder MÖTLEY CRÜE beeinflußt worden zu sein. Schon der Titelsong, der »Slave To The Hourglass« eröffnet, macht deutlich, daß KISS hier Pate gestanden haben, während in Folge festzustellen ist, daß Vince Neil und Konsorten doch wesentlich rotziger drauf losrockten als CAROLINE BLUE. Die drei jungen New Yorker gehen es nämlich verhältnismäßig gemächlich an, wissen dabei aber durchaus zu überzeugen. Schlecht gemacht ist die Sache nämlich keineswegs, denn amtlich headbangen und/oder abrocken ist bei Songs wie ›The Queen Of Pleasure‹ oder dem Rausschmeißer ›Too Late‹ uneingeschränkt möglich. Die Songs sind allesamt mit zwingenden Hooks ausgestattet und werden auch nach mehreren Durchläufen nicht enttäuschen. Diese Art von Musik ist eben genauso zeitlos wie jene der Vorbilder ihrer Macher.

http://carolineblue.com/

carolineblue13@yahoo.com

abrocken!


Walter Scheurer

 
CAROLINE BLUE im Überblick:
CAROLINE BLUE – Slave To The Hourglass (Do It Yourself-Review von 2006 aus Online Empire 29)
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