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THE ORANGE MAN THEORY – Riding A Cannibal Horse From Here To...

INDELIRIUM RECORDS (Import)

Der nicht gerade konventionelle Bandname THE ORANGE MAN THEORY verheißt ungewöhnliche KlĂ€nge und der geneigte Hörer irrt mit dieser Annahme keineswegs. Dieses Quartett aus Italien vollbringt auf den insgesamt neun Songs von »Riding A Cannibal Horse From Here To...« sehr hĂ€ufig den BrĂŒckenschlag zwischen unterschiedlichsten Stilformen. Desöfteren klingt die Angelegenheit relaxt und mitunter gar verdĂ€chtig nach angesagten Proggies wie COHEED AND CAMBRIA, ehe man nach einem mörderischen Break wahlweise in heftigen Hardcore verfĂ€llt oder aber benebelte Stoner Rock-KlĂ€nge von sich gibt. Es ist zwar nicht ganz einfach, den Italienern zu folgen, doch dafĂŒr ist hier nahezu in jedem Song ein musikalisches "Überraschungsei" versteckt. Vor allem der Gesang, der von voluminös-melodiös ĂŒber derbes Gebelle bis hin zu gekeiftem Ausdruck von purer Aggression reicht, trĂ€gt sein Scherflein zum Gelingen dieses abwechslungsreichen Albums bei. Zum grĂ¶ĂŸten Teil wirken die Songs trotz dieser Vielfalt aber dennoch nicht konstruiert, sondern lassen sich ganz gut nachvollziehen. Vorraussetzung fĂŒr den Genuß von THE ORANGE MAN THEORY sind aber eine Menge an Zeit, die es benötigt, bis man sich an diesen abgefahrenen Mix gewöhnt hat, ein strapazierfĂ€higes NervenkostĂŒm und vor allem keine Angst vor einem kannibalisch veranlagtem Pferdchen.

http://www.theorangemantheory.com/

gut 10


Walter Scheurer

 
THE ORANGE MAN THEORY im Überblick:
THE ORANGE MAN THEORY – Riding A Cannibal Horse From Here To... (Rundling)
© 1989-2021 Underground Empire


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