UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Online Empire 28 → Review-Überblick → Do It Yourself-Review-Überblick → SEVEN MAIN SINS – Â»Demo A.D. 2005«-Review last update: 05.11.2020, 18:45:40  

last Index next

SEVEN MAIN SINS

Demo A.D. 2005

(5-Song-CD-R: Preis unbekannt)

Die polnische Formation SEVEN MAIN SINS hat ihr erstes Demo schlicht und einfach »Demo A.D. 2005« betitelt, um sich offenbar die Detailarbeit fĂŒr die Musik aufzusparen. Doch auch dabei haben die Polen nicht unbedingt ĂŒberzeugende Arbeit abgeliefert. Stilistisch kann man von Black Metal sprechen, wobei die Version von SEVEN MAIN SINS zwar sehr ĂŒppig, aber leider auch vorhersehbar und durch zahlreiche, in letzter Zeit immer wieder gehörte Einsprengsel, sehr klischeehaft aus den Boxen kommt. Die Songs werden offenbar allesamt in polnischer Sprache vorgetragen, was aber kaum erwĂ€hnenswert ist, da der Gesang leider nicht nur aufgrund des unverstĂ€ndlichen, gekeiften Stils ohnehin nicht zu erkennen ist, sondern noch dazu soundmĂ€ĂŸig völlig untergeht. Abwechslung besorgt an und fĂŒr sich das Keyboard, doch pianoartige Klangbilder, die hier immer wieder zur Verwendung kommen, sind in der Zwischenzeit weder besonders innovativ oder originell. Auch die Melodien hat jeder Freund von melodischen, synthetisierten SchwarzwurzelklĂ€ngen bereits mehr als nur einmal vernommen, womit eigentlich nur der Damengesang von EviLina als wirklich gelungen und passend bezeichnet werden kann. Das MĂ€del verfĂŒgt ĂŒber eine angenehme und zu keiner Zeit penetrante Stimme, kommt allerdings lediglich viel zu selten zum Einsatz. Man merkt die Emotionen, die sie mit ihrem Gesang zu vermitteln versucht, jede Sekunde und genau das sollte sich auch ihr mĂ€nnlicher Gesangspartner notieren, um auf dem nĂ€chsten Demo nicht noch einmal derart unverstĂ€ndlich ins Mikro zu röcheln.

Gerade was den Gesang betrifft, denke ich, daß die Produktion schlichtweg danebengegangen ist und der Sound dieses Demos dadurch derart undifferenziert klingt, daß jedes HörvergnĂŒgen flötengeht. Die mit Damengesang unterlegten, atmosphĂ€rischen Passagen zeigen aber dennoch das Potential der Truppe und in Summe lĂ€ĂŸt sich dadurch doch ein Funke Hoffnung fĂŒr zukĂŒnftige AktivitĂ€ten auf »Demo A.D. 2005« finden.

http://www.sevenmainsins.com/

artururbanek@wp.pl

ein Funke Hoffnung


Walter Scheurer

 
SEVEN MAIN SINS im Überblick:
SEVEN MAIN SINS – Demo A.D. 2005 (Do It Yourself)
© 1989-2020 Underground Empire



last Index next

Update-Infos via Twitter gewĂŒnscht? Logo!
Button: hier