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HYPONIC – The Noise Of Time

OBSKURE SOMBRE RECORDS (Import)

Die Tatsache, da├č ┬╗The Noise Of Time┬ź ├╝ber ein Label mit dem Begriff "obskur" im Namen erscheint, verwundert schon nach dem ersten Durchlauf dieses Albums zu keiner Sekunde. Was diese vier Musiker aus Hong Kong hier zu offerieren haben, ├╝berschreitet wohl doch die Grenze dessen, was man als "Musik" bezeichnet. K├╝nstlerisch anspruchsvoll m├Âgen diese "Kompositionen" ja eventuell sein, in meinen Ohren wirken die ├╝ber insgesamt 36 Minuten andauernden Klangexperimente jedoch eher irritierend. Das Tempo des Vortrags ist derart minimalistisch, da├č jede Doom-Truppe dagegen abgeht wie ein Z├Ąpfchen. Erschwerend wirkt auch noch die Monotonie, mit der die Chinesen hier "musizieren". Da├č dabei auch nur unmenschliche Gutturallaute zu vernehmen sind, versteht sich fast von selbst. Witzigerweise wurde das Booklet mit Texten versehen, wobei es nicht wirklich auszumachen ist, in welcher Passage Vokalakrobat Wah gerade mit seinem Vortrag besch├Ąftigt ist. Als Hintergrundbeschallung f├╝r einen abartig garstigen Film k├Ânnte ich mir derlei Kl├Ąnge noch einreden lassen, aber als "MUSIK" keinesfalls.

Die Zielgruppe wei├č was zu tun ist...

http://www.angelfire.com/band2/hyponic/

schwach 2


Walter Scheurer

 
HYPONIC im ├ťberblick:
HYPONIC – The Noise Of Time (Rundling)
┬ę 1989-2020 Underground Empire


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