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HYPONIC – The Noise Of Time

OBSKURE SOMBRE RECORDS (Import)

Die Tatsache, daß »The Noise Of Time« über ein Label mit dem Begriff "obskur" im Namen erscheint, verwundert schon nach dem ersten Durchlauf dieses Albums zu keiner Sekunde. Was diese vier Musiker aus Hong Kong hier zu offerieren haben, überschreitet wohl doch die Grenze dessen, was man als "Musik" bezeichnet. Künstlerisch anspruchsvoll mögen diese "Kompositionen" ja eventuell sein, in meinen Ohren wirken die über insgesamt 36 Minuten andauernden Klangexperimente jedoch eher irritierend. Das Tempo des Vortrags ist derart minimalistisch, daß jede Doom-Truppe dagegen abgeht wie ein Zäpfchen. Erschwerend wirkt auch noch die Monotonie, mit der die Chinesen hier "musizieren". Daß dabei auch nur unmenschliche Gutturallaute zu vernehmen sind, versteht sich fast von selbst. Witzigerweise wurde das Booklet mit Texten versehen, wobei es nicht wirklich auszumachen ist, in welcher Passage Vokalakrobat Wah gerade mit seinem Vortrag beschäftigt ist. Als Hintergrundbeschallung für einen abartig garstigen Film könnte ich mir derlei Klänge noch einreden lassen, aber als "MUSIK" keinesfalls.

Die Zielgruppe weiß was zu tun ist...

http://www.angelfire.com/band2/hyponic/

schwach 2


Walter Scheurer

 
HYPONIC im Überblick:
HYPONIC – The Noise Of Time (Rundling-Review von 2006)
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