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SKW – Alter Ego

VACATION HOUSE RECORDS (Import)

Was 1998 in Mailand unter dem Banner SKYWALKER begann, sollte recht schnell in der Heimat Fuß fassen können und dieser Band zudem auch einen recht guten Ruf einbringen. Damals war diese Formation, die 1998 entschied, fortan als SKW zu firmieren, um schon bald darauf mit ihrem Debut »Techno-Logical« in Erscheinung zu treten, stilistisch stark von METALLICA beeinflußt, wobei vor allem das "schwarze" Album der Amis nachhaltig Eindruck auf SKW hinterlassen haben dürfte.

Aus ihrer Vorliebe für METALLICA machten die Italiener nie ein Hehl, weshalb man auch 1999 am »Phantom Lords« genannten Tribute-Sampler von ADRENALINE RECORDS mit ›Metal Militia‹ und ›For Whom The Bells Toll‹ in modernisierten Versionen vertreten war. Beide Songs gaben Aufschluß über die von diesem Zeitpunkt an modernere Ausrichtung des Sounds von SKW. Eine gewisse Dynamik im Baß-Spiel einhergehend mit recht ungewöhnlichen Rhythmen, aber immer mit schwermetallischen Riffs, sollte von nun an den Stil von SKW ausmachen. Auch auf ihrem zweiten Album »Connection«, das im Jahre 2000 aufgenommen wurde, waren jene Elemente prägend. Danach folgten diverse Tournee und Konzerte in Italien, wo SKW seit jenen Tagen mit zu den führenden Formationen des modernen Metal zu zählen sind. Im Jahre 2004 begab man sich abermals ins Studio, um vorliegendes Werk mit dem Titel »Alter Ego« aufzunehmen.

Auffällig an dieser Scheibe ist zunächst der extrem druckvolle Sound, den das Quartett zusammen mit ihrem Produzenten Fabio Magistrali hier verewigen konnte. Stilistisch hat man sich noch ein wenig weiter in Richtung Moderne orientiert, soll heißen, die Riffs scheinen nun eher von MACHINE HEAD inspiriert zu sein, während die Rhythmen teilweise fast SOULFLY-Qualität haben und für die Gesamtausführung scheinen auch FEAR FACTORY nicht unbedeutend gewesen zu sein, wenn es um Einflüsse geht. In manchen Passagen kommen aber immer noch Anleihen an traditionellere Metal-Sounds zum Vorschein, weshalb mich SKW teilweise an die späten DEPRESSIVE AGE, oder besser D-AGE, erinnern, was nicht zuletzt an der Tatsache liegt, daß sich auch SKW an ›Smalltown Boy‹ versuchen und dabei eine recht gute Figur abgeben, was auch auf ihre Eigenkompositionen zutrifft.

http://www.skw.it/

gut 11


Walter Scheurer

 
SKW im Überblick:
SKW – Alter Ego (Rundling-Review von 2006)
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