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TARANTULA (P) – Metalmorphosis

AFM RECORDS/SOULFOOD

Zugegeben, den Großteil der bisher bereits erhältlichen sechs Veröffentlichungen des portugiesischen Quartetts TARANTULA kenne ich nicht. Gänzlich unbekannt ist mir die Band rund um Gitarristen Paolo Barros aber auch nicht mehr. Auf »Metalmorphosis« kredenzen uns die Iberer insgesamt elf Songs, die irgendwo zwischen klassischem Melodic Metal und traditionellem Hard Rock anzusiedeln sind. Dabei schaffen es die Herren, klischeefrei zu klingen und zudem gute Stimmung ohne Ende zu verbreiten. Bitte mich nicht falsch zu verstehen, die Tito-freien TARANTULA sind alles andere als eine Fun-Combo, sondern ein durchaus ernstzunehmender Act. Es ist wohl eher ein Zeichen von Reife - schließlich existiert die Band bereits seit über 20 Jahren - daß den Portugiesen die Fähigkeit eigen ist, gut arrangierte, melodiöse Metal-Songs mit knackige Melodien ebenso zu kreieren wie schnulzenfreie Balladen.

Eigentlich ist es fast schon ein Witz, daß eine Band wie TARANTULA in unserer Region nahezu unbekannt ist, »Metalmorphosis« sollte daran endlich etwas ändern.

http://www.tarantula-music.com/

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
TARANTULA (P) im Überblick:
TARANTULA (P) – III (Rundling-Review von 1994 aus Underground Empire 7)
TARANTULA (P) – Metalmorphosis (Rundling-Review von 2005 aus Online Empire 24)
TARANTULA (P) – Metalmorphosis (Rundling-Review von 2005 aus Y-Files)
Soundcheck: TARANTULA (P)-Album »Dream Maker« im "Soundcheck Heavy, oder was!? 56" auf Platz 19
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