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  UE-Home → History → Underground Empire 1 → Review-Überblick → Demo-Review-Überblick → CRACK JAW – »Demo '88«-Review last update: 12.08.2022, 06:52:50  

”UNDERGROUND EMPIRE 1”-Datasheet

Contents:  CRACK JAW-Demo-Review: »Demo '88«

Date:  1988/'89 (created), 10.07.2000 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 1

Status:  published

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several later issues still available; find details here!

Comment:

Es kann getrost als absoluter Zufall gelten, daß CRACK JAW ins UNDERGROUND EMPIRE wanderten. Aber ein netter Zufall, denn über das Demo, das ich bei dem im Review erwähnten Konzert erwarb war in den einschlägigen Zeitschriften nichts zu lesen. Zudem war es das letzte Lebenszeichen der "Jawbreaker", die somit ihr Zähneknack und Knochenmix mit einer Platte abschlossen.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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CRACK JAW-Logo

Demo '88

Bei dem Stichwort Frankfurt werden die meisten unter Euch sofort an TANKARD, GRINDER oder AUFHÖREN ODER KOTZEN, die sich im Volksmund A.O.K. schimpfen, denken. Daß es schon lange bevor diese Bands begonnen hatten, Furore zu machen (na ja, mehr oder weniger), eine gute Band aus der Stadt am Main gab, werden die meisten vergessen haben. CRACK JAW nämlich veröffentlichten schon Anfang 1985 eine LP mit dem Namen »Nightout« und verschwanden dann leider sang- und klanglos in der Versenkung. Als ich mich im November letzten Jahres drei Wochen in Mainz aufhielt, konnte ich feststellen, daß CRACK JAW immer noch sehr lebendig sind, denn sie spielten dort zusammen mit HIGH OUTPUT, einer Band mit einem sehr guten Gitarristen, die sich stilistisch an Gary Moore orientieren, und RACES, einer recht guten Mainzer Thrashband, im "Haus der Jugend". Dort verkaufte man auch das aktuelle 4-Track-Demo.

Die Band ist ihrem alten Stil treugeblieben: Midtempo-Hard Rock mit äußerst melodischen Gitarren und guten Refrains. Das Demo klingt jedoch nicht so geschliffen wie die LP, obwohl man zur Verfeinerung des Sounds dezent Keyboards und Harmonyvocals einsetzt. Neben den Gitarren ragt Stephan Kiegerls Gesang heraus. Er dürfte wohl zu den besten seines Fachs in Deutschland gehören. Der einzige Kritikpunkt, den ich anzubringen habe, setzt bei den Texten an, denn es handelt sich hierbei um die üblichen (gähn) Liebestexte. Ansonsten wissen ›Romeo's Right‹, ›Over You‹, ›Touch Of Gold‹ und ›Hearts On The Hotline‹ zu gefallen, und ich möchte jedem, der für solche Musik etwas übrig hat, empfehlen, sich mit 10,- DM an die Band zu wenden. Leider weiß ich die Kontaktadresse nicht, aber bei Interesse könntet Ihr Euer Glück bei der Kontaktadresse von der »Nightout«-LP probieren und dort wegen des Demos nachfragen.


Stefan Glas

 
CRACK JAW im Überblick:
CRACK JAW – Branded (Re-Release-Review von 2016)
CRACK JAW – Demo '88 (Demo-Review von 1989)
CRACK JAW – Nightout (Re-Release-Review von 2015)
CRACK JAW – Nightout (Re-Release-Review von 2015)
CRACK JAW – News vom 05.06.2008
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