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  UE-Home → History → Y-Files »UE« → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → MUSEUM OF FEAR – »Post-Hypnotic Suggestion Box«-Review last update: 20.11.2022, 22:24:48  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  MUSEUM OF FEAR-Rundling-Review: »Post-Hypnotic Suggestion Box«

Date:  1996 (estimated, created), 21.09.2008 (revisited), 22.01.2022 (updated)

Origin:  post-UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  unreleased

Reason:  medium missing

Task:  publish

Comment:

Wenn man sich indes einen Song wie ›Y.S.C.‹ (steht für "your second chance") anhört, dann ist vor allem die charismatische Stimme von Daniel unüberhörbar. Natürlich erreichte die Platte nie jene Höhen, die APOLLO RA aus dem Stand erreichten, aber dennoch ist es erfreulich, daß MUSEUM OF FEAR nach mehr als zehnjährigem Schweigen mit »The God In My Closet« wieder in die Szene zurückkehrten.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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MUSEUM OF FEAR – Post-Hypnotic Suggestion Box

CONSPIRACY RECORDS (Import)

Als die Nachricht die Runde machte, daß es eine APOLLO RA-Nachfolgeband gäbe, war ich sofort elektrisiert. Schließlich war APOLLO RAs Kassettenalbum »Ra Pariah« eines der besten US-Metal-Werke aller Zeiten - ganz gleich ob es nie zu Vinylehren kam. Hört man sich jedoch »Post-Hypnotic Suggestion Box« an, muß man feststellen, daß MUSEUM OF FEAR nicht als eine APOLLO RA-Nachfolgeband angesehen werden können, sondern nur als eine Truppe, in der ehemalige APOLLO RA-Musiker aktiv sind. Das liegt zum einen daran, daß nur die APOLLO RAten Daniel Miller (v, g) und Bill McKeown (g) bei MUSEUM OF FEAR beteiligt sind und zum anderen an der deutlichen Stiländerung: MUSEUM OF FEAR klingen sehr viel rockiger und grooviger als APOLLO RA und haben zweifelsohne eine Menge von der Luftveränderung, die sich in der Metalszene seit Ende der Achtziger ereignet hat, geschnuppert. Das heißt, der Verzerrer wurde deutlich heruntergedreht, so daß die Gitarren nicht mehr diese sagenhafte Power wie früher entfachen können. Die Sechssaiter wurden ohnehin weiter in den Hintergrund gestellt, so daß nun die Rhythmusgruppe eine gewichtigere Rolle spielt. Die Songs sind hingegen gut ausgefallen, und Daniel Miller hat definitiv nichts verlernt, wenngleich er seine Stimme nun in ein anderes Umfeld betten muß. Dennoch hat man in Form von ›Floating‹ einen absoluten Volltreffer gelandet, so daß »Post-Hypnotic Suggestion Box« gewiß keine Enttäuschung darstellt - außer man hätte eine originalgetreue Weiterführung der APOLLO RA-Geschichte erwartet.

museum of RA 10


Stefan Glas

 
MUSEUM OF FEAR im Überblick:
MUSEUM OF FEAR – Post-Hypnotic Suggestion Box (Rundling-Review von 1996)
MUSEUM OF FEAR – The God In My Closet (Rundling-Review von 2007)
MUSEUM OF FEAR – News vom 26.08.1992
MUSEUM OF FEAR – News vom 19.03.2008
© 1989-2022 Underground Empire


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