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Tribute – to LED ZEPPELIN: Stairway To Rock (Not Just) A LED ZEPPELIN Tribute

PICK UP RECORDS/EDEL

Auch dieses Prinzip ist beim Basteln von Tribute-Alben mittlerweile nicht mehr neu: Statt einzelnen Bands je einen Song zuzuteilen, wird ein Gesamtkonzept ausgetüftelt und eine Unmenge von verschiedenen Musikern engagiert, die die Stücke einspielen. Unter dem "Namedropping"-Gesichtspunkt ist das natürlich äußerst clever, denn auf »Stairway To Rock (Not Just) A LED ZEPPELIN Tribute« haben so viele bekannte Finger und Stimmbänder mitgewirkt, daß man bestenfalls einen minimalen Prozentsatz erwähnen kann: Steve Lukather, Gilby Clarke, Marco Mendoza, Jeff Pilson oder Robert Trujillo.

Der Nachteil ist indes, daß daher die persönlichen Charakteristika der Musiker nur teilweise rüberkommen. So wird bei ›Whole Lotta Love‹ Robbi Robbs Gesangsstil immer wieder eingebremst und man würde sich wünschen, eine richtige TRIBE AFTER TRIBE-Tribal-Version der Nummer zu hören; bei ›No Quarter‹ darf Ice-T nur einige Raps beisteuern, so daß man leider nie herausfinden wird, wie der ZEP in einen BODY COUNT-Sack gehüllt klingen würde. Einzig von ›Stairway To Heaven‹ hätte man die Finger weglassen sollen; es gibt eben eine Handvoll Songs in der Rockgeschichte, bei denen selbst der flüchtige Gedanke an jegliche Veränderung einem Sakrileg gleichkommt. Bei dem Gedanken an die fürchterliche Frank Farian-FAR CORPORATION-Version, dreht sich mir heute noch der Magen um...


Stefan Glas

 
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