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DEAD END OCEAN – Nabhkun

DADDY KATE/CSC MUSIC

Wer schon mal das Vergnügen hatte, DEAD END OCEAN bei einem ihrer Livekonzerte zu beobachten, wird bestimmt festgestellt haben, daß der OCEANische Frontmann in Sachen Optik locker als die deutsche Antwort auf Kurt Cobain durchgeht. Da darüberhinaus sowohl sein Gesang als auch sein Gitarrenspiel einen Cobain'schen Touch abbekommen haben, ist es nicht mehr schwer auszurechnen, welchen Kurs DEAD END OCEAN auf ihrer »Nabhkun«-CD eingeschlagen haben. Eine heftig schrammelnde Gitarre unterhält sich mit einem frivol quakenden Baß, der wiederum einen Smalltalk mit einem leichtfertig plappernden Schlagzeug hält. Bei soviel Gerede ist es kaum verwunderlich, daß der Gesang sich erst gar nicht bemüht, deutlich verständlich zu sein oder gar aus den Songs herauszustechen. Eine interessante Mixtur, die zudem nicht abgekupfert wirkt und folglich vor einigen Jahren jede Menge Aufmerksamkeit gefunden hätte. Da es sich heuer jedoch kräftig ausgeseattlet hat, bleibt abzuwarten, ob DEAD END OCEAN erhört werden. Zudem müssen sie sich mit dem Problem rumplagen, daß ihre CD wegen mangelnder Abwechslung und Dynamik in einem Rutsch gehört etwas langweilig wirkt.

annehmbar 6


Stefan Glas

 
DEAD END OCEAN im Überblick:
DEAD END OCEAN – Nabhkun (Rundling-Review von 2000)
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