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M.T.F. – Wreckage

TWO FAT MEN/TWILIGHT

Trotz des recht eigenwilligen, eher an Hardcore oder Punk erinnernden Bandnamen M.T.F. haben diese vier Amis mit derlei Musik nichts am Hut. Die neun Songs demonstrieren eher die Vorliebe des Quartetts für "modernen" Thrash Metal. Während der eher rumpelige Opener ›Blood In Black & White‹ mit deutlicher PANTERA-Schlagseite daherkommt, ist vor allem in den melodiöseren Kompositionen der Einfluß der NYC-Thrash-Kings ANTHRAX nicht zu überhören, wobei in diesem Fall aber die groovebetonte Phase seit dem Einstieg von John Bush gemeint ist. Trotz aller Anleihen verfügen M.T.F. - fragt mich bitte nicht, was die Abkürzung bedeuten soll - aber über genug Eigenständigkeit, um nicht als Plagiat einer der genannten Referenzbands bezeichnet werden zu müssen. Vor allem Sänger Robert Maeder weiß mit seiner rauhen, aber zu keinem Zeitpunkt unkontrollierten Stimme zu überzeugen. Schließlich ist er es auch, der die melodiösen Parts zu wahren Leckerbissen veredelt und »Wreckage« für alle Thrasher interessant machen sollte.

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
M.T.F. im Überblick:
M.T.F. – Wreckage (Rundling)
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