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SPIRIT WEB – Far Beyond The Virtual Mind

MAUSOLEUM RECORDS/SOULFOOD

Wodurch stilistische Veränderungen bedingt sind, kann unterschiedlicher Art sein. Line-up-Wechsel zählen wohl mit zu den häufigsten Gründen, wenn einen Band ihren Sound drastisch verändert. Ob die Tatsache, daß mit Randy Barron ein neuer Sänger bei den Amis von SPIRIT WEB mit von der Partie und die Band deshalb wesentlich verändert im Gegensatz zum Debüt klingt, weiß ich zwar nicht, könnte aber durchaus der Grund sein. Aus dem klassischen US-Power Metal der Band ist nämlich eine eigenwillige Groove-lastige Mischung geworden, die, um mich nicht falsch zu verstehen, zwar ganz und gar nicht übel ausgefallen ist, im Vergleich zum Vorgänger aber leider deutlich absinkt. Insgesamt klingt »Far Beyond The Virtual Mind« deutlich heftiger, aber auch eingängiger als das Debüt. Irgendwie erinnern SPIRIT WEB heutzutage ein wenig an neuere ANTHRAX, was zwar auch nicht unbedingt die mieseste Referenz ist, aber eben nicht das, was der SPIRIT WEB-Fan erwartet hatte.

Daß sich für SPIRIT WEB nach diesem Stilbruch neue Fan-Scharen erschließen lassen, will ich gar nicht bezweifeln, schließlich ist die Mischung durchaus zeitgerecht und modern, ob sich jedoch die eingeschworene Fan-Gemeinde mit diesem Album anfreunden können wird, sei dahingestellt.

http://www.spiritwebtheband.com/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
SPIRIT WEB im Überblick:
SPIRIT WEB – Far Beyond The Virtual Mind (Rundling-Review von 2004)
SPIRIT WEB – Spirit Web (Rundling-Review von 2002)
Soundcheck: SPIRIT WEB-Album »Spirit Web« im "Soundcheck Heavy, oder was!? 65" auf Platz 11
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