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CANVAS SOLARIS – Chromosphere

DIVEBOMB RECORDS (Import)

Selbst als Genreliebhaber sollte man sich an »Chromosphere« ein wenig vorsichtig herantasten. Das mittlerweile sechste Album der Instrumental-Proggies wirkt nämlich auf den ersten Höreindruck hin etwas schwerverdaulich. Dabei haben die vier Herren aus Statesboro, Georgia keineswegs versucht, sich neu zu erfinden, sondern lediglich eine unfaßbare Anzahl von Ideen in ihren Songs verarbeitet.

Das mag auch daran liegen, daß sich die Band bald nach der Veröffentlichung von »Irridance« 2010 getrennt hat, und erst jetzt mit einem Comebackalbum an den Start geht, selbst wenn CANVAS SOLARIS offiziell bereits seit 2014 wieder existieren.

Es bedarf also einer gewissen Eingewöhnungsphase, ehe sich die sechs Kompositionen, die es auf Spielzeiten zwischen viereinhalb (›Black Drop Efrect‹) und über dreizehn Minuten (›Zero Point Field‹) bringen, erschließen lassen. Vor allem deshalb, weil die Herrschaften im Vergleich zu früher vertrackter, wesentlich aggressiver, und zudem auch deutlich härter denn je ans Werk gegangen sind.

Hat man sich jedoch in das Material der US-Boys eingelebt, wird man sich mit den abgefahrenen Tracks um so mehr anfreunden können. Speziell dann, wenn man, so wie die Band selbst auch, ein ausgesprochenes Faible für Acts wie MEKONG DELTA, WATCHTOWER oder ANACRUSIS hat.

http://www.facebook.com/canvas-solaris-484973228216456/

gut 11


Walter Scheurer

 
CANVAS SOLARIS im Überblick:
CANVAS SOLARIS – Chromosphere (Rundling-Review von 2022)
© 1989-2022 Underground Empire


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