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  UE-Home → Online Empire 90 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → ETHER BREATHER – »Death Dream«-Review last update: 10.04.2019, 06:10:39  

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ETHER BREATHER – Death Dream

ARKEYN STEEL RECORDS (Import)

Aus Jersey City stammte diese Formation, die 1988 mit »Death Dream« ihr einziges, offiziell aufgelegtes Demo veröffentlicht hat. Zwar war die Truppe sehr wohl auch danach noch tätig, zu einer weiteren Veröffentlichung ist es aber nicht mehr gekommen. Wie viele der 300 Exemplare des Demotapes seinerzeit über den Atlantik gelangten, ist nicht bekannt. Zu den Kollegen von ARKEYN STEEL scheint es die Band aber auf jeden Fall geschafft zu haben.

Dort stand der kraftstrotzende Power Metal in US-typischer Machart nämlich schon längere Zeit auf der "To Do"-Liste, und so kommt es, daß uns die Jungs dieser Tage das Demo in CD-Format servieren. Neben den drei Tracks von »Death Dream« beinhaltet der Silberling auch noch die fünf Songs eines 1989 eingespielten, bislang jedoch unveröffentlichten zweiten Demos. Stilistisch ähnlich gelagert, jedoch zumeist in höherem Tempo angelegt, hätte die Formation damit mit Sicherheit einiges erreichen können.

Doch Line-up-Wechsel aufgrund interner Uneinigkeit, haben auch diese Band frustriert das Handtuch werfen, und die ohnehin nur 50 handgezogenen Kassettenkopien in Vergessenheit geraten lassen.

Schade, denn ETHER BREATHER hatte mit Lozlo Grimms zu Beginn, und später mit Michael "Mac" Mcgovern, talentierte Sänger mit markanten Stimmen ebenso in Reihen wie einen ambitionierten Saitendehner und Songschreiber namens Joshua Ribakove. Der war es auch, der die Band aus der Taufe gehoben hatte und das Label bei dieser CD-Veröffentlichung tatkräftig unterstützte. So gibt es im Booklet eine umfangreiche Bandbio von Joshua zu lesen. Zudem hat er auch noch weitere Schätzchen aus seinem Archiv ausfindig gemacht. Zum einen ›Course Of The Sun‹, eine Aufnahme einer seiner früheren Bands mit eben diesem Namen, und zudem eine ältere Version des »Death Dream«-Tracks ›War Torn‹, die er mit INTENSIVE CARE aufgenommen hatte, jener Band, aus der ETHER BREATHER hervorgegangen war.

Underground-Trüffelsucher werden hier einmal mehr bestens bedient, denn man serviert uns erneut eine entdeckenswerte Band. Allerdings ist Eile geboten, denn die Auflage ist auf 500 handnummerierte Exemplare limitiert.


Walter Scheurer

 
ETHER BREATHER (Besetzung 1) im Überblick:
ETHER BREATHER – Death Dream (Demo-Review von 1990)
ETHER BREATHER – Death Dream (Rundling-Review von 2022)
ETHER BREATHER – Demo 1989 (Demo-Review von 1990)
© 1989-2022 Underground Empire


 
ETHER BREATHER (Besetzung 2) im Überblick:
ETHER BREATHER – Death Dream (Demo-Review von 1990)
ETHER BREATHER – Death Dream (Rundling-Review von 2022)
ETHER BREATHER – Demo 1989 (Demo-Review von 1990)
© 1989-2022 Underground Empire


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