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MAD MARGRITT – Best Of 1999-2021

PERRIS RECORDS (Import)

Warum diese Formation in Europa bisher so gut wie gar nicht wahrgenommen wurde, weiß man nicht. Tatsache ist allerdings, daß der Vierer aus Atlanta, Georgia seit über zwei Dekaden unterwegs ist und sich in den USA auch schon einen ganz guten Namen erspielen hat können. Zum einen, weil sich dem Quartett die Chance geboten hatte, mit Größen wie RATT, CINDERELLA, GREAT WHITE, WARRANT, SLAUGHTER, QUIET RIOT, POISON, SKID ROW, BULLETBOYS oder TESLA die Bühne zu teilen, und zum anderen, weil man in den Staaten auch schon bei diversen, einschlägig orientierten Festivals wie dem "Rocklahoma" oder dem "The South Texas Rock Fest" mit von der Part(y)ie gewesen ist.

Aber auch die bisher veröffentlichten sieben Tonträger, von denen vier Stück zwischen 2002 und 2016 von PERRIS RECORDS aufgelegt wurden, dürften durch die Bank positiv aufgenommen worden sein, und haben die Fanbase zahlenmäßig kontinuierlich anwachsen lassen.

Die Hoffnung, diesen Erfolgslauf zu prolongieren, ist berechtigt, wie »Best Of 1999-2021« unter Beweis stellt. Damit offeriert man nämlich eine 15 Tracks umfassende Compilation, die einen repräsentativen Querschnitt durch das bisherige Schaffen von MAD MARGRITT liefert. Wie es sich für derlei Scheiben gehört, bekommt man obendrein auch bislang ungehörtes Material serviert, unter anderem den Opener ›Thief In The Night‹, der sich als absoluter Hitkandidat entpuppt. Die knackigen Riffs, die Mark Cook, ein überaus talentierter Saitendehner, aus dem Ärmel schüttelt und zu lässig-groovenden Tracks werden läßt, und der einprägsame Refrain lassen sofort beste Laune aufkommen. Zudem darf die instrumentale Vorstellung generell als makellos bezeichnet werden, und auch die Gesangsvorstellung von Eddie Smith geht in Ordnung. Dadurch entstandener Hunger auf mehr wird im Verlauf der Spielzeit nach allen Regeln der Kunst gestillt, denn MAD MARGRITT verstehen definitiv etwas vom Handwerk. An sich liefert der Vierer zwar nicht mehr als den melodischen US-Hard Rock mit dezenter Sleaze-Schlagseite, die Band kann aber auf jeden Fall mit allen typischen Trademarks punkten.

Diese Jungs sollten eigentlich auch bei uns problemlos in jener Klientel Fans finden können, die sich mit eingangs erwähnten Szenehelden identifizieren kann. Nicht zuletzt, weil man neben dem Opener mit ›Never Enough‹, ›I Can't Get Enough‹ und ›Loaded Gun‹ sowie mit dem gemeinsam mit Derek St. Holmes vorgetragenen ›Nothing Can Keep Me Away‹, noch einige potentielle Hits mehr am Start hat. Yeah!

http://www.madmargritt.com/


Walter Scheurer

 
MAD MARGRITT im Überblick:
MAD MARGRITT – Best Of 1999-2021 (Rundling-Review von 2022)
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