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  UE-Home → History → Y-Files »UE« → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → MOTHER MAY I – »Splitsville«-Review last update: 20.05.2022, 17:47:01  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  MOTHER MAY I-Rundling-Review: »Splitsville«

Date:  26.10.1996 (created), 14.05.2022 (revisited), 14.05.2022 (updated)

Origin:  post-UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  unreleased

Reason:  medium missing

Task:  revitalize

Comment: 

Bewertung aus heutiger Sicht:

10


Zusätzlicher Kommentar: 

Mittlerweile ist UNDERGROUND EMPIRE 7 komplett online, so daß wir uns nun den Beiträgen zuwenden, die bereits für die Nachfolgeausgabe entstanden waren. Da diese nie erscheinen sollte, blieben diese Texte bislang unveröffentlicht; lediglich einige wurden für die frühen Online-Ausgaben verwendet. Daß aber wir auch nach UNDERGROUND EMPIRE 7 fleißig waren, zeigen diese Artikel, die nun auf diesem Weg veröffentlicht werden; darunter befinden sich allerdings auch einige Fragmente, die in ihrem unvollständigen Zustand wiederbelebt werden, um einen möglichst genauen Eindruck davon zu vermitteln, wie UNDERGROUND EMPIRE 8 hätte aussehen sollen.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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MOTHER MAY I – Splitsville

COLUMBIA/SONY MUSIC ENTERTAINMENT

Das Cover ist wirklich strange: Ein Pärchen, Hand in Hand am Strand spazierend, mit Dynamit-Zeitbomben auf dem Rücken. Was will uns der Künstler hiermit sagen?

Musikalisch bieten MOTHER MAY I eine Mischung aus Independent und Punk (DEAD KENNEDYS unter anderem), schlagen sich aber durchaus nicht schlecht, von Hooklines hat man schon mal was gehört!

Dieses Album wäre als Soundtrack für den Generation X-Film "Reality Bites" perfekt gewesen, und wer den kennt, weiß, was damit gemeint ist (und die anderen?). Gelegentliche R.E.M.-Parallelen sind nicht von der Hand zu weisen, also kein Album für den "klassischen" Metal-Fan. Auch meinen Geschmack treffen die drei Jungs nicht, aber objektive Kritikpunkte sind beim besten Willen kaum zu finden. Song Nummer 9 bietet sogar ein absolutes Unikum: Laut Cover wurde er im "bedroom" des Sängers/Gitarristen mit einem billigen Kassettenrekorder aufgenommen, zwar nicht jedermanns Sache, ich finde das aber recht lustig. Da ist diesem Typ eine Akkordfolge eingefallen, und mit ein paar Textzeilen singt er spontan den Song ein, der unverändert auf der CD erscheint. Fans obengenannter Stile sollten sich mit MOTHER MAY I mal auseinandersetzen!

gut 10


Markus Pfeffer

 
MOTHER MAY I im Überblick:
MOTHER MAY I – Splitsville (Rundling-Review von 1996)
© 1989-2022 Underground Empire


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