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THE SONIC OVERLORDS – Last Days Of Babylon

M-THEORY AUDIO/MEMBRAN INTERNATIONAL GmbH

Auch wenn der Bandname eher MONSTER MAGNET als Referenz suggeriert, orientiert sich diese schwedische Formation in erster Linie an BLACK SABBATH. Das mag zwar nicht sonderlich originell klingen, allerdings muß man THE SONIC OVERLORDS auf jeden Fall attestieren, sich mit der Karriere ihrer Vorbilder bestens auszukennen. Ebenso mit diversen anderen, bekannten Szenegrößen, die ebenfalls in diesen Gefilden beheimatet sind.

In erster Linie aber liefert die 2017 von Gitarrist Morgan Zocek gemeinsam mit Drummer Per Soläng aus der Taufe gehobene Band auf ihrem Debutalbum einen gutgemachten Querschnitt durch sämtliche Schaffensperioden der britischen Ikone in Form von eigenen Songs. Es ist wohl auch kein Zufall, daß Morgan mit Marcus Zachrisson Rubin einen Kollegen ans Mikro holte, der bereits längere Zeit mit ihm in in einer Ozzy-Tribut-Band aktiv gewesen ist.

Doch überraschenderweise tönt der Kerl gar nicht wie der "Madman", sondern läßt gar nicht mal selten an Tony Martin denken. Damit paßt er ganz hervorragend zu den dramatisch aufgebauten und atmosphärisch angelegten Nummern, denen man anhört, daß »Headless Cross« und »Tyr« wohl auch nicht gerade selten im Proberaum von THE SONIC OVERLORDS gehört wurden.

Eine Zielgruppe dürfte sich daher für diese Schweden also rasch finden lassen. Wobei diese allerdings keineswegs auf BLACK SABBATH allein eingeschworen sein muß. Unter anderem, weil die Gitarre des Bandgründers auch diverse Anleihen bei Großmeistern wie Michael Schenker oder Ritchie Blackmore erkennen läßt. Aber auch, weil man sich hinsichtlich der Eingängigkeit so mancher Nummer eher an einst als "kommerziell" gehandelten Formationen wie den späteren RAINBOW, MSG oder auch den SCORPIONS orientiert hat.

Von der Klasse der Band ist übrigens sogar Tony Martin beeindruckt. Der gute Mann hat die erste Single ›In My Darkest Room‹ schließlich höchstpersönlich als Empfehlung auf einer seiner Social Media-Seiten gepostet. Und wo er recht hat, hat er nunmal recht! Selbst wenn ›World Of Fire‹ (hat ein klein wenig DIO-Flair), ›Shine‹ (mit freundlichen Grüßen von GRAND MAGUS) und der wie eine Mischung aus Martins Ex-Band SILVER HORSES und CANDLEMASS zur »Chapter I«-Ära klingende Titeltrack mindestens ebenso gut reinlaufen.

Wenig originell? Mag sein, aber saustark!

http://www.facebook.com/thesonicoverlords

super 14


Stefan Glas

 
THE SONIC OVERLORDS im Überblick:
THE SONIC OVERLORDS – Last Days Of Babylon (Rundling-Review von 2021)
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